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	<title>thoughts about… &#187; Politik</title>
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	<description>meine gedanken und ich.</description>
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		<title>&#8230;das beste, was uns jetzt passieren könnte</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[ausserirdische]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[startrek]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre wohl das Beste, was uns als Menschen in dieser momentanen Situation passieren könnte? Die Krise macht uns allen Sorgen, religiöse und ethnische Unterschiede sorgen in den verschiedensten Teilen der Welt für Konflikte – mehr oder weniger ist die ganze Welt ein Pulverfass, bestückt mit waffenstrotzenden Nationen und Gruppierungen.
Was also kann uns in dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre wohl das Beste, was uns als Menschen in dieser momentanen Situation passieren könnte? Die Krise macht uns allen Sorgen, religiöse und ethnische Unterschiede sorgen in den verschiedensten Teilen der Welt für Konflikte – mehr oder weniger ist die ganze Welt ein Pulverfass, bestückt mit waffenstrotzenden Nationen und Gruppierungen.</p>
<p><em>Was also kann uns in dieser Situation noch zu einer neuen Einheit bewegen?</em></p>
<p>Für mich ist die Sache klar: <strong>Außerirdische.</strong></p>
<p>Das klingt erstmal seltsam. Aber es ist eigentlich einfach und schnell erklärt:</p>
<p>Der Mensch ist von Natur aus ein Wesen, welches zwischen gleich und ungleich unterscheidet. Nicht umsonst heißt es &#8220;Gleich und gleich gesellt sich gern&#8221; und das schlägt sich in der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe, einer Religion, vielleicht sogar einer Musikrichtung oder einer Lebenseinstellung nieder. So weit, so gut. Wir können uns von anderen unterscheiden und somit vermeintlich besser oder zumindestens anders als die Anderen sein. Das macht uns froh und glücklich.</p>
<p>Das eint die Menschheit allerdings nicht, sondern zerspaltet sie. Deswegen ist die Einordnung in ein größeres, umfassenderes Wertesystem das, was wir jetzt gut brauchen könnten. Wenn wir als Planet, als gesamte Menschheit in einen größeren Zusammenhang gebracht werden würden, wären meiner Meinung nach alle Probleme, die die Menschheit sich momentan so macht, mehr oder weniger obsolet und man würde sich zusammenraufen. Heute wichtige Probleme, die an verhärteten Fronten zweier Verhandlungspartner aufgerieben werden und sich nicht lösen lassen, würden plötzlich aus dem Weg geräumt werden. Denn: Man muss als Menschheit geschlossen gegen die Außerirdischen auftreten.</p>
<p>Es ist ja nicht so, als wenn das nicht früher schon passiert wäre. Kleine Fürstentümer und Stadtstaaten, Feudalsysteme und dergleichen haben sich durch die potentielle Bedrohung durch einen neuen und vermeintlich stärkeren Gegner zusammengeschlossen und ihre Differenzen behoben. Aus Zweckgemeinschaften werden richtige Gemeinschaften. Anders hätte das heutige Staatengefüge gar nicht entstehen können, zumindestens was die ehemaligen Fürstentümer Europas betrifft.</p>
<p>Das System an sich funktioniert also. Und man kann es auch in einen größeren Maßstab übertragen.</p>
<p>Das ist im Übrigen auch der Grund, warum ich beispielsweise <em>Star Trek </em>für hochphilosophisch halte – hier passiert genau das. Die Menschheit ist aufgrund der Einordnung in ein größeres und umfassenderes System vereinigt und hat die Probleme der Vergangenheit überwunden.</p>
<p>Ich weiß, dass das alles nur eine Spinnerei ist und vermutlich niemals eintreten wird, aber andererseits…vielleicht haben die USA ja noch ein paar außerirdische Leichen im Eisschrank. Das würde uns jetzt vermutlich auch ein wenig weiterhelfen.</p>
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		<title>&#8230;dieter gorny, ein offener brief</title>
		<link>http://henrikgreger.de/blog/2009/04/dieter-gorny-ein-offener-brief/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 17:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[offenerbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Gorny,
ausschlaggebend für das Verfassen dieses offenen Briefes ist eine Meldung, die ich bei Nerdcore gelesen habe. Das Original ist hier zu finden. Die Passage, die mich antreibt, ist die folgende:
Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Gorny,</p>
<p>ausschlaggebend für das Verfassen dieses offenen Briefes ist eine Meldung, die ich bei <a title="Nerdcore" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/04/22/dieter-gorny-wunscht-sperren-von-torrent-seiten-ich-bin-dann-mal-in-der-piratenpartei/" target="_blank">Nerdcore gelesen habe</a>. Das Original ist <a title="Heise.de" href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" target="_blank">hier</a> zu finden. Die Passage, die mich antreibt, ist die folgende:</p>
<blockquote><p>Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.</p></blockquote>
<p>Fangen wir doch einfach mal vorne an – gesellschaftlich gewünschte Regulierung. Ein interessanter Ansatz, den sie da formulieren. Ich für meinen Teil kann mich nämlich nicht an laute Schreie aus der Bevölkerung erinnern, die eine Regulierung des Netzverkehrs zur Unterstützung der am Stock gehenden und hochgradig bedauernswerten Musikindustrie fordern. Vielleicht kennen sie andere Menschen als ich, naja zugegebenermaßen ist das sogar mit ziemlicher Sicherheit der Fall, aber trotzdem frage ich mich, ob diese Aussage für die Gesellschaft als solche zutrifft.</p>
<p>Ich lasse an dieser Stelle bewusst die Diskussion über die Sinnhaftigkeit und Effizienz von Netzsperren zur Bekämpfung von Kinderpornographie außen vor, aber: wie niederträchtig muss ein Mensch sein, den Schutz geistigen Eigentums und damit in Ihrem Falle letztendlich die Sicherung ihres Einkommens und das Überleben ihrer Industrie mit dem Schutz von missbrauchten Kindern in einen Topf zu werfen? Allein das wäre für mich schon Grund genug, sie mit Schimpf und Schande aus ihrem Amt im Bundesverband Musikindustrie zu entlassen und eine öffentliche Entschuldigung zu fordern.</p>
<p>Aber nun gut, sie haben es gesagt. Sie wollen den Schutz von geistigem Eigentum durch Netzsperren erzwingen. Damit gehen Sie aber auch in keinster Weise effektiv gegen den Schattenmarkt an sich vor. Wäre es nicht viel besser, klüger und vor allem zukunftssicherer, sich nicht in der Forderung von Verboten und Regularien zu verlieren sondern vielmehr den Konsumenten legalen Musikerwerb wieder schmackhaft zu machen. Durch die pauschale Kriminalisierung einer ganzen Generation erreicht man so etwas vermutlich nicht. Ich empfehle Ihnen wärmstens einen Gedankenaustausch mit <a title="Lawrence Lessig" href="http://www.lessig.org" target="_blank">Lawrence Lessig</a> oder <a title="iRights" href="http://www.irights.info" target="_blank">Dr. Till Kreutzer</a> die ihre eigene und sehr überdenkenswerte Meinung zu einer Reform des Urheberrechts vertreten.</p>
<p>Außerdem – die Musikindustrie wäre nicht die erste Industrie, die sich einem wandelnden Markt angepasst hat. Nur weil man vor ein paar Jahren die initiale Chance zur Erschliessung neuer Märkte nicht erkannt oder nicht genutzt hat, muss man jetzt für sein Versagen nicht die Verbraucher verantwortlich machen.</p>
<p>Es ist nun einmal Tatsache, dass sich die Medienlandschaft im Wandel befindet. Und für Sie ist es an der Zeit, diese Tatsache zu akzeptieren und verantwortlich zu handeln.</p>
<p>Und verantwortliches Handeln bedeutet NIE das Ausnutzen des Leides andere Menschen. Vor allem nicht derer, die sich nicht wehren können. Und es bedeutet auch nicht das Kriminalisieren von breiten Schichten der Bevölkerung.</p>
<p>Nachbemerkung: Ich weiß, dass dies nur ein kleines und unbedeutendes Weblog ist. Dennoch würde ich mich freuen, wenn alle Leser diesen offenen Brief weiterverbreiten, damit er vielleicht einmal seinen Empfänger erreicht. Vielen Dank.</p>
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		<title>&#8230;politik schon wieder</title>
		<link>http://henrikgreger.de/blog/2009/04/politik-schon-wieder/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 20:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den aktuellen Entwicklungen in Sachen Netzsperre, den Klassikern wie Vorratsdatenspeicherung und der allseits bekannten anderen Lustigkeiten, die im Moment so aus Berlin geliefert werden, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und die von Herrn Schneider und mir ins Leben gerufene Plattform Think Politics erneut ins Gespräch gebracht.
Ich fühle mich allerdings gleichzeitig auch intern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den aktuellen Entwicklungen in Sachen Netzsperre, den Klassikern wie Vorratsdatenspeicherung und der allseits bekannten anderen Lustigkeiten, die im Moment so aus Berlin geliefert werden, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und die von Herrn Schneider und mir ins Leben gerufene Plattform Think Politics erneut ins Gespräch gebracht.</p>
<p>Ich fühle mich allerdings gleichzeitig auch intern dazu aufgefordert (anders gesagt: ich will es loswerden), was mich dazu bewegt, mich dergestalt zu engagieren:</p>
<p>Ich als Bürger dieses Landes fühle mich momentan von keiner der aktuell existierenden Parteien in einem adäquaten Maße repräsentiert. Die Volksparteien CDU und SPD sind für mich schon lange keine Volksparteien mehr, sondern mehr oder weniger – je nach Thematik und der Masse an Geld, die im Spiel ist oder der Möglichkeit, die persönlichen Freiheiten der Bürger mehr und mehr zu beschneiden – Handlanger und Lakaien der Industrie oder der jeweiligen Lobby. Die kleineren Parteien wie FDP oder Die Grünen haben hingegen in meinen Augen sowohl zu wenig Durchschlagskraft als auch dass sie mir parteipolitisch ebenfalls nicht zusagen. Weitere Parteien sind in meinen Augen nicht diskutabel.</p>
<p>Und genau hier liegt das Problem. Ich kann und möchte nicht mit einem Kompromiss leben, vor allem wenn keine der Parteien mir das Gefühl gibt, in den Bereichen, die mir persönlich am Herzen liegen, eine herausragende Kompetenz zu besitzen. Ich vermute einfach mal, dass ich mit dieser Art Gefühl nicht alleine dastehe.</p>
<p>Daher ist die Frage im Prinzip also nur, was man tun kann? Wo sollte die politische Macht im Land liegen? Meiner Meinung nach beim Volk. Also sollte das Volk in der Parteienlandschaft widergespiegelt werden.</p>
<p>Aus diesem Gedanken heraus ist das Think Politics-Netzwerk entstanden. Bisher sind wir nicht viele, aber worum es geht ist folgendes. Zunächst einmal halte ich es für wichtig und erstrebenswert, ein Mission Statement zu erarbeiten. Gerade in den Bereichen persönliche Freiheit, informationelle Selbstbestimmung, neue Medien und der Umgang mit ihnen in einem politischen, freiheitlichen und urheberrechtlichen Kontext sehe ich gravierenden Handlungsbedarf. Ich würde mir wünschen, dass auf dieser Plattform ein Dialog entsteht aus dem eine Initiative entsteht.</p>
<p>Jeder spricht davon, dass wir uns in einem Paradigmenwechsel befinden. Die Gesellschaft wird mobiler, klassische Strukturen der Medienrezeption weichen zusehends auf und verändern sich, Computer und Internet bieten unserer Generation und den Folgenden Möglichkeiten, die vor 10 Jahren noch undenkbar waren (auch vor 5 Jahren noch). Aber genau diese tiefgreifende und umfassende Veränderung der Gesellschaft findet keinerlei passendes Gegenstück in der politischen Landschaft.</p>
<p>Und das müsste sich ändern. Das sollte sich ändern. Sonst sehen wir uns auch in 5 Jahren noch mit Problemen konfrontiert, die heute technologische und informationelle Weiterentwicklungen bremsen oder verhindern. Ein antikes Urheberrecht und das offensichtliche Unverständnis der amtierenden Politiker für Entwicklungen im Internet sprechen hier für sich.</p>
<p>Also, wenn jemand von euch sich durch diesen Text angesprochen fühlt und auch das Bedürfnis hat, sich in einfacher Art und Weise politisch zu engagieren, der sollte sich auf <a title="Thinkpolitics@mixxt" href="http://thinkpolitics.mixxt.de" target="_blank">http://thinkpolitics.mixxt.de</a> anmelden und seinen Beitrag leisten.</p>
<p>Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr diesen Beitrag weiterverbreitet soweit es euch möglich ist.</p>
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