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	<title>thoughts about… &#187; microblogging</title>
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	<description>meine gedanken und ich.</description>
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		<title>…microblogging and blogging</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 10:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich frage mich, warum und weshalb ich seinerzeit das Bloggen aufgehört hatte und stattdessen ersatzweise Microbloggingdienste genutzt habe. Und vor allem – warum fange ich jetzt wieder mit dem Bloggen an? Und das vollkommen unüberraschende und nachvollziehbare Ergebnis ist:
Ich bin eine Attention-Whore.
Es klingt ja schlimmer, als es eigentlich ist. Denn ich glaube, in der Beziehung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, warum und weshalb ich seinerzeit das Bloggen aufgehört hatte und stattdessen ersatzweise Microbloggingdienste genutzt habe. Und vor allem – warum fange ich jetzt wieder mit dem Bloggen an? Und das vollkommen unüberraschende und nachvollziehbare Ergebnis ist:</p>
<p><strong>Ich bin eine Attention-Whore.</strong></p>
<p>Es klingt ja schlimmer, als es eigentlich ist. Denn ich glaube, in der Beziehung sind fast alle Blogger gleich. Als ich 2006 mit meinem ersten Blog gestartet bin, hatte ich zunächst mal keinen Plan, worüber ich schreiben sollte. Daher blieben längere Posts fast vollständig aus, das meiste beschränkte sich wirklich auf eher microblogartige (ein schönes Adjektiv, wie ich finde – obwohl microblogeske noch schöner ist) Einträge. Außerdem fehlte das für das Florieren und Gedeihen eines Weblogs wichtige Feedback anderer Nutzer. Ich war einfach nicht bekannt oder wichtig genug, um von genug anderen Bloggern wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Also habe ich mich mit verschiedenen Möglichkeiten des Microbloggings befasst. Ich hatte ein tumblelog, was aber aus ähnlichen Gründen wie das Blog zum Scheitern verurteilt war.</p>
<p>Meine bevorzugte Methode, mich der Welt kundzutun, wurde schliesslich Twitter. Mit einer mittlerweile beachtlichen Anzahl von Followern, die ich auch teilweise schon persönlich kennenlernen durfte – was sich in diesem Jahr hoffentlich noch ausweiten wird – bietet mir Twitter genau das, was ich beim Bloggen vermisst habe. Das Feedback. Den Dialog. Den Austausch.</p>
<p>Und vor diesem Hintergrund habe ich mich schlussendlich auch zum Jahreswechsel wieder zum Bloggen entschlossen. Ich merke, dass das Bedürfnis, mich gelegentlich auch in mehr als 140 Zeichen zu äußern in mir gewachsen ist. Und ich habe die Hoffnung, dass mein neues Blog auch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte, als mein altes Blog das jemals geschafft hat.</p>
<p>Ich bin also sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird. </p>
<p>Nichtsdestotrotz wird Twitter nach wie vor mein bevorzugter Kommunikationskanal in die digitale Welt bleiben. Diese Unmittelbarkeit und Schnelligkeit der Kommunikation bietet einen nicht endenden Reiz für mich. Deswegen sage ich auch immer wieder aufs Neue:</p>
<p><strong>Twitter ist das schnellste Forum der Welt. Oder der langsamste Chat.</strong></p>
<p>Dieser Satz bringt es meines Erachtens perfekt auf den Punkt. Man kann sich über Belanglosigkeiten genau so gut austauschen wie über mögliche fachliche Fragen und Probleme. Beides habe ich schon oft genug erlebt und für gut befunden. </p>
<p>Deswegen werde ich jetzt auch intensiv daran arbeiten, meine digitale Aura auch im Blogbereich wieder ein wenig zu vergrößern – hoffentlich mit eurer Hilfe und eurer Beteiligung.</p>
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