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Posts Tagged ‘GTD’

…organisation, gtd und überhaupt

February 16th, 2009

Ich habe mal darüber nachgedacht, wie ich meine ganzen Aktivitäten so sortiere, nachdem ich es endlich geschafft habe, mich dank diverser Tools zu organisieren. Und vielleicht kann mir der eine oder andere von euch ja sogar einen guten Tipp geben, der für ihn oder sie funktioniert. Ich bin ja gerne bereit, neue Dinge hinzuzulernen und auszuprobieren.

eMails:

Schon aus Prinzip mit OS X Mail. Dort werden alle meine Mailaccounts abgefragt und dank diverser Filterregeln automatisiert in verschiedene Ordner sortiert, farbcodiert und geflaggt. Das hilft mir tatsächlich den Überblick zu behalten, da ich so auf einen Blick beispielsweise Mails von meinem Firmenaccount von anderen Mails unterscheiden kann. Auch hilft mir DockStar, welches mir je nach Mail unterschiedliche Farbcodierungen anzeigt und so das normale “ungelesene Mails”-Sternchen auf insgesamt 5 Anzeigen erweitert. Unterwegs lese ich auf meinem iPhone nur die drei wichtigsten Accounts mit.

Kalender:

Auch hier nutze ich die mitgelieferten Programme, also iCal. Ich habe verschiedene Kalender für verschiedene Aufgaben angelegt, zum Beispiel auch einen Kalender, welcher zeitgesteuert Skripte ausführt. Zum Beispiel die Datensicherung meiner Bachelorthesisdaten auf meiner Dropbox alle zwei Tage, was mir tatsächlich schon einmal den Kopf gerettet hat. Logischerweise werden die Kalender auch alle mit dem iPhone synchronisiert.

Bookmarks:

Das lokale Ablegen von Bookmarks habe ich mir schon lange abgewöhnt. Nachdem allerdings mein delicious-Account auf über 800 Bookmarks angeschwollen ist, die alle auch nicht besonders sinnvoll verschlagwortet waren, habe ich einen zweiten Account angelegt, den ich immer dann ein wenig sortiere, wenn ich die Zeit dazu finde. Dieser Account ist noch nicht öffentlich zugänglich, aber über kurz oder lang werde ich auf diesen Account wechseln und den alten Account löschen. Mittlerweile bespiele ich diese beiden Accounts parallel über Mento, wo meine Bookmarks also auch gespeichert werden. Dank Bookmarks kann ich auch über das iPhone auf meine Bookmarks zugreifen.

RSS:

Die meisten meiner Informationen beziehe ich nicht über Webseiten sondern über Feeds. Diese lese ich mit NetNewsWire, wo ich diverse Ordner und Unterordner angelegt habe. Mein NewsGator-Account wird mit dem iPhone synchronisiert, so dass ich auch unterwegs meine Feeds lesen kann, wenn ich möchte.

ToDos:

Meine ToDos waren lange Zeit mein größtes Problem. Aufgaben in iCal waren nicht das Wahre, ein einfaches Notieren per Notizzettel auch nicht. Jetzt habe ich mit ToodleDo und der passenden iPhone-Applikation eine gute Möglichkeit gefunden, mich zu organisieren. Aufgaben werden automatisch nach Priorität sortiert und da ich mir die Webseite dank Fluid in eine Applikation verwandelt habe, kann ich jederzeit neue Aufgaben hinzufügen, ohne die Webseite im Browser halten zu müssen.

Notizen:

Ich sage nur Evernote. Evernote ist für mich die absolute Notiz-Killerapplikation. Dank Integration ins System, ins Web und aufs iPhone kann ich nun überall schnelle Notizen aufnehmen und überall darauf zugreifen.

Sollte ich das eine oder andere vergessen haben, zögert nicht, mich per Kommentarfunktion zu fragen – oder natürlich um Tipps und Tricks loszuwerden, die mir entgangen sein sollten.

Interna , ,

…ordnung ist das halbe leben

January 16th, 2009

Das kriegt das Kind ja schon seit Jahrmillionen von seinen Erzeugern und Erziehungsberechtigten eingeimpft. Ich würde wetten, dass es auch schon im ausklingenden Pleistozän hieß: Sieh zu, dass du deine Höhle aufräumst, sonst kannst du was erleben.

Und ich merke an mir selbst, dass diese jahrelange Sozialisation an mir weitgehend abgeperlt ist. Zumindestens was mein analoges Leben angeht. Einmal im halben Jahr – grob geschätzt – raffe ich mich auf, um Rechnungen, Briefe meiner Bank, Kontoauszüge und was sonst noch so anfällt mal aufzumachen und eventuell einer würdevollen Endlagerung zuzuführen. Wahlweise im Aktenordner oder im Papierkorb. Umso erstaunlicher eigentlich, dass ich mich jemals zu der Anschaffung von Aktenordnern – wir sprechen hier tatsächlich von einem Plural – habe hinreissen lassen.

Aber das ist irgendwie ein Tick von mir. Ich kann aus keiner Kaufhausabteilung für Bürobedarf gehen, ohne nicht wenigstens einen Kugelschreiber oder einen Notizblock gekauft zu haben. Da kommt dann doch was zusammen.

Umso überraschender ist es eigentlich, dass ich im digitalen Leben relativ peinliche Ordnung halte. Ich nenne ausgefeilte Ordnerstrukturen, Backuppläne und ein ganzes Arrangement an automatisch ablaufenden Filterregeln für mein Mailprogramm mein Eigen. Auch die Verwaltung von mehreren Kalendern mit iCal fällt mir alles andere als schwer.

Ich frage mich tatsächlich, woran das liegen mag. Und wenn ich den wachsenden Stapel Zeitschriften hinter mir so begutachte, stelle ich fest, dass das halbe Jahr sich offenbar seinem Ende zuneigt.

Scheint also, als wenn die Zeit nach den Klausuren sich immer weiter mit unglaublich sinnvollen Tätigkeiten anfüllt.

Interna ,