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	<title>thoughts about… &#187; Musik</title>
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	<description>meine gedanken und ich.</description>
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		<title>&#8230;dieter gorny, ein offener brief</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 17:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[offenerbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Gorny,
ausschlaggebend für das Verfassen dieses offenen Briefes ist eine Meldung, die ich bei Nerdcore gelesen habe. Das Original ist hier zu finden. Die Passage, die mich antreibt, ist die folgende:
Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Gorny,</p>
<p>ausschlaggebend für das Verfassen dieses offenen Briefes ist eine Meldung, die ich bei <a title="Nerdcore" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/04/22/dieter-gorny-wunscht-sperren-von-torrent-seiten-ich-bin-dann-mal-in-der-piratenpartei/" target="_blank">Nerdcore gelesen habe</a>. Das Original ist <a title="Heise.de" href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" target="_blank">hier</a> zu finden. Die Passage, die mich antreibt, ist die folgende:</p>
<blockquote><p>Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.</p></blockquote>
<p>Fangen wir doch einfach mal vorne an – gesellschaftlich gewünschte Regulierung. Ein interessanter Ansatz, den sie da formulieren. Ich für meinen Teil kann mich nämlich nicht an laute Schreie aus der Bevölkerung erinnern, die eine Regulierung des Netzverkehrs zur Unterstützung der am Stock gehenden und hochgradig bedauernswerten Musikindustrie fordern. Vielleicht kennen sie andere Menschen als ich, naja zugegebenermaßen ist das sogar mit ziemlicher Sicherheit der Fall, aber trotzdem frage ich mich, ob diese Aussage für die Gesellschaft als solche zutrifft.</p>
<p>Ich lasse an dieser Stelle bewusst die Diskussion über die Sinnhaftigkeit und Effizienz von Netzsperren zur Bekämpfung von Kinderpornographie außen vor, aber: wie niederträchtig muss ein Mensch sein, den Schutz geistigen Eigentums und damit in Ihrem Falle letztendlich die Sicherung ihres Einkommens und das Überleben ihrer Industrie mit dem Schutz von missbrauchten Kindern in einen Topf zu werfen? Allein das wäre für mich schon Grund genug, sie mit Schimpf und Schande aus ihrem Amt im Bundesverband Musikindustrie zu entlassen und eine öffentliche Entschuldigung zu fordern.</p>
<p>Aber nun gut, sie haben es gesagt. Sie wollen den Schutz von geistigem Eigentum durch Netzsperren erzwingen. Damit gehen Sie aber auch in keinster Weise effektiv gegen den Schattenmarkt an sich vor. Wäre es nicht viel besser, klüger und vor allem zukunftssicherer, sich nicht in der Forderung von Verboten und Regularien zu verlieren sondern vielmehr den Konsumenten legalen Musikerwerb wieder schmackhaft zu machen. Durch die pauschale Kriminalisierung einer ganzen Generation erreicht man so etwas vermutlich nicht. Ich empfehle Ihnen wärmstens einen Gedankenaustausch mit <a title="Lawrence Lessig" href="http://www.lessig.org" target="_blank">Lawrence Lessig</a> oder <a title="iRights" href="http://www.irights.info" target="_blank">Dr. Till Kreutzer</a> die ihre eigene und sehr überdenkenswerte Meinung zu einer Reform des Urheberrechts vertreten.</p>
<p>Außerdem – die Musikindustrie wäre nicht die erste Industrie, die sich einem wandelnden Markt angepasst hat. Nur weil man vor ein paar Jahren die initiale Chance zur Erschliessung neuer Märkte nicht erkannt oder nicht genutzt hat, muss man jetzt für sein Versagen nicht die Verbraucher verantwortlich machen.</p>
<p>Es ist nun einmal Tatsache, dass sich die Medienlandschaft im Wandel befindet. Und für Sie ist es an der Zeit, diese Tatsache zu akzeptieren und verantwortlich zu handeln.</p>
<p>Und verantwortliches Handeln bedeutet NIE das Ausnutzen des Leides andere Menschen. Vor allem nicht derer, die sich nicht wehren können. Und es bedeutet auch nicht das Kriminalisieren von breiten Schichten der Bevölkerung.</p>
<p>Nachbemerkung: Ich weiß, dass dies nur ein kleines und unbedeutendes Weblog ist. Dennoch würde ich mich freuen, wenn alle Leser diesen offenen Brief weiterverbreiten, damit er vielleicht einmal seinen Empfänger erreicht. Vielen Dank.</p>
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		<title>…shuffle</title>
		<link>http://henrikgreger.de/blog/2009/01/%e2%80%a6shuffle/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 20:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[music]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich mal eine Zeitlang selber beim Musik hören beobachtet.
Es gab eine Zeit, in der ich Alben grundsätzlich vom ersten bis zum letzten Stück gehört habe. Das lag im Wesentlichen an der Art der Musik – Progressive Metal bietet in den meisten Fällen ja konzeptorientierte Alben, welche sich in ihrer gesamten Schönheit und Eleganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich mal eine Zeitlang selber beim Musik hören beobachtet.</p>
<p>Es gab eine Zeit, in der ich Alben grundsätzlich vom ersten bis zum letzten Stück gehört habe. Das lag im Wesentlichen an der Art der Musik – Progressive Metal bietet in den meisten Fällen ja konzeptorientierte Alben, welche sich in ihrer gesamten Schönheit und Eleganz nur von Anfang bis Ende gehört erschliessen. Leider wurden dadurch natürlich einige Interpreten und eigentlich schon fast ganze Genres aus meinem musikalischen Fokus gerückt und sind so langsam in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Seit kurzem bin ich also tatsächlich dazu übergegangen, ein Feature zu nutzen, welches vor 15 Jahren wohl noch weitgehend unbekannt gewesen sein dürfte – <strong>Shuffle.</strong></p>
<p>Was im Zeitalter von iPods und MP3 vollkommen normal erscheint, hat dem geneigten Shufflehörer Mitte der 80er Jahre noch gehöriges DJ-Talent abverlangt. </p>
<p>Warum erzähle ich denn das überhaupt? Ganz einfach, ich habe dadurch einiges an Musik wiederentdeckt, was sonst in meiner gar nicht mal so kleinen iTunes-Bibliothek in Vergessenheit geraten wäre. Zum Beispiel habe ich schon fast vergessen, wie genial ich Genesis oder Guns &#8216;n Roses mal gefunden habe oder wie grandios man zu AC/DC rocken kann. Aber auch unbekanntere Stücke von Bands wie YES geraten bei mir leicht unter die Räder.</p>
<p>An dieser Stelle habe ich übrigens festgestellt, dass das so hoch angepriesene Genius-Feature im aktuellen iTunes mit den meisten meiner Lieder nichts anfangen kann… </p>
<p>Schade eigentlich!</p>
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