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	<title>thoughts about… &#187; Medien</title>
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	<description>meine gedanken und ich.</description>
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		<title>&#8230;dieter gorny, ein offener brief</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 17:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[offenerbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Gorny,
ausschlaggebend für das Verfassen dieses offenen Briefes ist eine Meldung, die ich bei Nerdcore gelesen habe. Das Original ist hier zu finden. Die Passage, die mich antreibt, ist die folgende:
Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Gorny,</p>
<p>ausschlaggebend für das Verfassen dieses offenen Briefes ist eine Meldung, die ich bei <a title="Nerdcore" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/04/22/dieter-gorny-wunscht-sperren-von-torrent-seiten-ich-bin-dann-mal-in-der-piratenpartei/" target="_blank">Nerdcore gelesen habe</a>. Das Original ist <a title="Heise.de" href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" target="_blank">hier</a> zu finden. Die Passage, die mich antreibt, ist die folgende:</p>
<blockquote><p>Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.</p></blockquote>
<p>Fangen wir doch einfach mal vorne an – gesellschaftlich gewünschte Regulierung. Ein interessanter Ansatz, den sie da formulieren. Ich für meinen Teil kann mich nämlich nicht an laute Schreie aus der Bevölkerung erinnern, die eine Regulierung des Netzverkehrs zur Unterstützung der am Stock gehenden und hochgradig bedauernswerten Musikindustrie fordern. Vielleicht kennen sie andere Menschen als ich, naja zugegebenermaßen ist das sogar mit ziemlicher Sicherheit der Fall, aber trotzdem frage ich mich, ob diese Aussage für die Gesellschaft als solche zutrifft.</p>
<p>Ich lasse an dieser Stelle bewusst die Diskussion über die Sinnhaftigkeit und Effizienz von Netzsperren zur Bekämpfung von Kinderpornographie außen vor, aber: wie niederträchtig muss ein Mensch sein, den Schutz geistigen Eigentums und damit in Ihrem Falle letztendlich die Sicherung ihres Einkommens und das Überleben ihrer Industrie mit dem Schutz von missbrauchten Kindern in einen Topf zu werfen? Allein das wäre für mich schon Grund genug, sie mit Schimpf und Schande aus ihrem Amt im Bundesverband Musikindustrie zu entlassen und eine öffentliche Entschuldigung zu fordern.</p>
<p>Aber nun gut, sie haben es gesagt. Sie wollen den Schutz von geistigem Eigentum durch Netzsperren erzwingen. Damit gehen Sie aber auch in keinster Weise effektiv gegen den Schattenmarkt an sich vor. Wäre es nicht viel besser, klüger und vor allem zukunftssicherer, sich nicht in der Forderung von Verboten und Regularien zu verlieren sondern vielmehr den Konsumenten legalen Musikerwerb wieder schmackhaft zu machen. Durch die pauschale Kriminalisierung einer ganzen Generation erreicht man so etwas vermutlich nicht. Ich empfehle Ihnen wärmstens einen Gedankenaustausch mit <a title="Lawrence Lessig" href="http://www.lessig.org" target="_blank">Lawrence Lessig</a> oder <a title="iRights" href="http://www.irights.info" target="_blank">Dr. Till Kreutzer</a> die ihre eigene und sehr überdenkenswerte Meinung zu einer Reform des Urheberrechts vertreten.</p>
<p>Außerdem – die Musikindustrie wäre nicht die erste Industrie, die sich einem wandelnden Markt angepasst hat. Nur weil man vor ein paar Jahren die initiale Chance zur Erschliessung neuer Märkte nicht erkannt oder nicht genutzt hat, muss man jetzt für sein Versagen nicht die Verbraucher verantwortlich machen.</p>
<p>Es ist nun einmal Tatsache, dass sich die Medienlandschaft im Wandel befindet. Und für Sie ist es an der Zeit, diese Tatsache zu akzeptieren und verantwortlich zu handeln.</p>
<p>Und verantwortliches Handeln bedeutet NIE das Ausnutzen des Leides andere Menschen. Vor allem nicht derer, die sich nicht wehren können. Und es bedeutet auch nicht das Kriminalisieren von breiten Schichten der Bevölkerung.</p>
<p>Nachbemerkung: Ich weiß, dass dies nur ein kleines und unbedeutendes Weblog ist. Dennoch würde ich mich freuen, wenn alle Leser diesen offenen Brief weiterverbreiten, damit er vielleicht einmal seinen Empfänger erreicht. Vielen Dank.</p>
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		<title>&#8230;freiheit 2.0</title>
		<link>http://henrikgreger.de/blog/2009/03/freiheit-20/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 19:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer etwas längeren Blogpause habe ich heute tatsächlich mal wieder die Zeit und Muße, mich hier zu verewigen.
Lange habe ich überlegt, welches Thema ich behandeln könnte und wie es so passiert, flattert einem das Thema einfach so ins Haus.
Freiheit.
Anlass zu diesem Oberthema geben die jüngsten Ereignisse, die sich mit den neuesten Zensurversuchen unserer hochgeschätzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer etwas längeren Blogpause habe ich heute tatsächlich mal wieder die Zeit und Muße, mich hier zu verewigen.</p>
<p>Lange habe ich überlegt, welches Thema ich behandeln könnte und wie es so passiert, flattert einem das Thema einfach so ins Haus.</p>
<p><strong>Freiheit.</strong></p>
<p>Anlass zu diesem Oberthema geben die jüngsten Ereignisse, die sich mit den neuesten Zensurversuchen unserer hochgeschätzten Regierung befassen. Ich habe ein wenig dazu in anderen Blogs gelesen und unter anderem auch beim Spiegelfechter, der für mich immer wieder aufs Neue der Prüfstein für brisante Thematiken ist. Und auch diesmal muss ich ihm zustimmen, wenn ich <a title="Spiegelfechter" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/507/kinderpornographie-–-wahlkampfschlager-aktionismus-zensur" target="_blank">hier</a> folgendes Zitat lese:</p>
<blockquote><p>Wer Kinderpornografie bekämpfen will, muss effektiv gegen die Produzenten vorgehen. Das hat die Bundesregierung seit Jahren versäumt und daran ändert sich auch mit den jetzt beschlossenen Eckpunkten nichts. Die meisten Experten halten die vorgeschlagenen Maßnahmen für wirkungslos. Sie sind selbst für technische Laien leicht zu umgehen.<br />
Ein derart nutzloses Instrument dürfte aber schon bald zu weiteren Debatten über schärfere Maßnahmen zur Internetüberwachung führen. Statt Kinderpornografie wirksam zu bekämpfen wird das Gesetz eher als Einfallstor für die nationale Zensur des Internets dienen.”<br />
Jörn Wunderlich, familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE</p></blockquote>
<p>Auch wenn ich mich sonst eher weniger mit den Linken als Partei und Meinungsbildner identifiziere, steckt in dieser Aussage doch so einiges Wahres.</p>
<p>Hier passiert nämlich genau das, was mir an der Politik unseres Staates immer wieder aufs Neue aufs Widerlichste aufstößt:</p>
<p><strong>Blinder und dämlicher Aktionismus!</strong></p>
<p>Wie so häufig werden hier Aktionen geplant und durchgeführt. Kinderpornographie erfordert Internetkontrollen, die zu nichts führen, sondern vielmehr ein erster Schritt in Richtung Internetzensur sind – Schäuble reibt sich vermutlich schon die Hände. Natürlich werden die Produzenten weder verfolgt noch werden dahingehende Anstrengungen unternommen, sondern vielmehr wird die Verbreitung vermeintlich unterbrochen.</p>
<p>Das würde ja mal etwas zynisch weitergedacht auch bedeuten, dass ein Verbot, über Autounfälle und Verkehrstote zu berichten, zu einem signifikanten Absinken der Sterberate im Straßenverkehr führen würde. Ist ja klar: der oben angeführten und von den Ministerien angeführten Logik zufolge, ist das Versiegenlassen der Verbreitungskanäle ja der effektivste Weg, das eigentliche Übel zu bekämpfen. Vielleicht sollte man die Tagesschau verbieten?</p>
<p>Amokläufe erfordern natürlich ein Verbot von Killerspielen. Auch hier eine ähnliche Logik. Anstatt dafür Sorge zu tragen, dass zum einen die Eltern sich angemessen um ihre Kinder kümmern und auch vielleicht, dass Schüler in der Schule von kompetenten Lehr- und Sozialkräften aufgefangen werden, wenn es notwendig ist, wird lieber dafür gesorgt, dass ein Dorn im Auge entfernt wird. Und warum eigentlich nur die sogenannten Killerspiele? Was ist mit Gewalt im Fernsehen? Was ist überhaupt mit anderen Spielen, die die Reaktionsfähigkeit und die Hand-Auge-Koordination verbessern (denn darum geht es ja im Wesentlichen bei Killerspielen)? Nebenbei läuft bei mir gerade übrigens &#8220;Gangs of New York&#8221; und ich glaube nicht, dass diese Darstellung von absolut roher menschlicher Gewalt einen weniger prägenden oder bleibenden Eindruck hinterlässt als eine Runde Counterstrike.</p>
<p>Bekanntermaßen definiert sich der geistige Horizont ja aus dem Abstand zwischen dem Auge und dem davor angebrachten Brett und ich frage mich, wer unsere Politiker in Sachen Medien berät. Minister offenbaren reihenweise ihre totale mediale Inkompetenz, halten beispielsweise World of Warcraft für einen Egoshooter und Emails vermutlich für Hexenwerk.<br />
Warum lassen wir es zu, dass jemand, der offenbar absolut nicht über den notwendigen Kenntnisstand verfügt, Entscheidungen von nationaler Bedeutung trifft? Schliesslich gibt es ja auch nicht alle vier Jahre Wahlen zum Bezirksklempner, wo nicht etwa Kompetenz sondern eine geschickte Inszenierung über das Maß der verstopften Toiletten für die kommenden Jahre entscheidet? Warum ist ausgerechnet so ein wichtiges Feld wie die Politik und die Führung eines Staates offensichtlich der einzige Beruf, für den es keine adäquate Ausbildung und keinerlei Zulassungsregularien gibt? Und das in einem Staat, der so verwaltungswütig ist wie kaum ein zweiter? Wo es – frei nach Volker Pispers – geregelt ist, was es zu tun gilt, um einen Stock mit einer Schnur in ein stehendes Gewässer halten zu dürfen?</p>
<blockquote><p>Hier erläutern wir einige Hinweise und Vorgehensweisen wie Sie ihren Angelschein machen können. Wenn man von Angelschein spricht, denn ist dieses genau genommen eigentlich falsch, denn einen „Angelschein“ gibt es offiziell gar nicht. Wer Angel möchte benötigt einen Fischereischein, der meistens jedoch umgangssprachlich als Angelschein bezeichnet wird.</p>
<p>Zusätzlich ist eine bestandene Fischerprüfung (Angelprüfung) notwendig, erst dann kann man einen Angelschein ausgestellt bekommen. Nachdem diese beiden Voraussetzungen erfüllt sind benötigt man für legales Angeln auch noch einen Gewässerschein. Der Gewässerschein wird manchmal auch als Fischereierlaubnisschein bezeichnet, denn er schafft die grundlegende Voraussetzung um in einem bestimmten konkreten Gewässer angeln zu dürfen.</p>
<p>Die genannten Scheine müssen und können nur in der hier gezeigten Reihenfolge erworben werden. Ohne bestandene Fischerprüfung erhält man keinen Fischereischein. Und ohne Fischereischein erhält man keinen Gewässerschein. Ohne Gewässerschein darf man nicht angeln. Alles hängt also voneinander ab. Aber Sie sollten jetzt nicht in Panik verfallen, denn so kompliziert wie es sich liest ist das ganze in der Praxis nämlich gar nicht. Es gibt lediglich einige Dinge die Sie wissen und die Sie berücksichtigen sollten.</p>
<p>In Deutschland ist das Fischereirecht Sache des jeweiligen Bundeslandes. Dies bedeutet, dass der Gewässerschein bzw. Fischereierlaubnisschein von den Behörden des jeweiligen Landes ausgestellt wird (sofern das Gewässer dem Bundesland gehört, was in den meisten Fällen der Fall ist). Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es keinen Schein gibt um in ganz Deutschland angeln zu dürfen. Es gibt lediglich immer nur einen Schein für das jeweilige Bundesland. Jedes Bundesland hat auch seine individuellen eigenen Gesetze was die Fischerei und das Angeln anbelangt.</p>
<p>(<a title="Angelschein machen" href="http://www.angelschein.net/angelschein-machen1.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Das obenstehende Zitat beschreibt im Übrigen nur den ersten Teil des Angelschein-Machens. Wer auf die Quelle klickt, wird auch den zweiten Teil und drei Seiten über die Prüfungen vorfinden.</p>
<p><strong>Was also tun?</strong></p>
<p>Aufklärung betreiben. Darüber reden. Einfluss nehmen soweit möglich. Engagement zeigen. In die Politik gehen. Es muss nicht viel sein. Es muss nur darüber geredet werden.</p>
<p>Letztendlich geht es doch nur darum, dass uns als mündigen Bürgern nicht peu a peu das genommen wird, was allgemein als eins der höchsten Güter angesehen wird. Unsere Freiheit. Grundrechte, informationelle Selbstbestimmung und vor allem Mündigkeit und Kompetenz im Umgang mit Medien ist etwas, das ich mir für mich und meine Nachfolgegeneration wünsche und nicht einem immer weiter um sich greifenden Überwachungs- und Kontrollstaat in den Rachen werfen würde, um ein oberflächlich gutes Gefühl zu erzeugen. Denn wenn man hinter die Kulisse blickt, merkt man, dass dieses vordergründig gute Gefühl teuer erkauft werden muss.</p>
<p><strong>Ergänzung:</strong></p>
<p>Natürlich geht es mir mit den oben gezogenen Vergleichen nicht um eine Verharmlosung der Problematik. Natürlich geht es primär um den Schutz der Kinder. Nichts ist widerwärtiger und verabscheuungswürdiger als Kinderpornographie. Es geht nur darum, dass hier meines Erachtens – und damit bin ich nicht alleine – falsche Maßnahmen getroffen werden. Man sollte das Übel an seiner Wurzel bekämpfen. Daher auch die Formulierung &#8220;blinder Aktionismus&#8221;. Ich für meinen Teil vermisse in manchen politischen Entscheidungen die Kompetenz, die notwendig wäre, diese Maßnahmen zu treffen. Wie kommt es sonst, dass durch die Bank von Computerexperten die beschlossenen Maßnahmen als wenig effektiv bezeichnet werden?</p>
<p>Beruhend auf diesen Erkenntnissen, kam dann im Gespräch mit Jan Schneider die Idee auf, ob ein laienpolitischer Think-Tank nicht unter Umständen eine interessante Diskussion und im Kleinen auch etwas Sinnvolles bewegen kann. Um die Möglichkeiten eines solchen Netzwerkes auszuloten, haben wir uns zur Gründung eines <a title="Thinkpolitics @ mixxt" href="http://thinkpolitics.mixxt.de" target="_blank">mixxt-Netzwerkes</a> entschlossen. Wer interessiert ist, sollte also einen Beitritt und einen Beitrag erwägen. Wir würden uns freuen.</p>
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		<title>&#8230;2019</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 10:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Stichwort lautet Paradigmenwechsel. Deshäufigeren habe ich mich schon gefragt, was wohl in 10 Jahren sein wird. Vor allem wie die Medienlandschaft 2019 aussehen wird. Daher habe ich mich einfach mal dazu entschlossen, meine ganz persönliche Meinung zu ein paar Fragen kundzutun und damit vielleicht zur Diskussion anzuregen.
Wird es noch gedruckte Zeitungen geben?
Ich persönlich denke: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stichwort lautet Paradigmenwechsel. Deshäufigeren habe ich mich schon gefragt, was wohl in 10 Jahren sein wird. Vor allem wie die Medienlandschaft 2019 aussehen wird. Daher habe ich mich einfach mal dazu entschlossen, meine ganz persönliche Meinung zu ein paar Fragen kundzutun und damit vielleicht zur Diskussion anzuregen.</p>
<h3>Wird es noch gedruckte Zeitungen geben?</h3>
<p>Ich persönlich denke: eher nicht. Was zunächst mal wie eine ausweichende Antwort klingen mag, hat in meinen Augen durchaus eine Daseinsberechtigung. Ich denke, dass die Zeitungsbranche sich deutlich ausdünnen wird. Große Zeitungen werden überleben, aber unter Umständen ihre Erscheinungsstrategie anpassen. Schon jetzt gibt es in den USA Zeitungen, die nur am Wochenende in gedruckter Form erscheinen und ansonsten rein elektronisch. Das scheint in meinen Augen die Zukunft zu sein. Auch vor dem Hintergrund, dass der Leser bzw. ganz allgemein der Rezipient dazu tendiert, seine Informationen vorzufiltern. Vielleicht gibt es dann auch schon die ersten Print-On-Demand-Tagespublikationen. Sicherlich ein interessanter Aspekt. Aber in meinen Augen müssen wir uns von der Tageszeitung wie wir sie heute kennen über kurz oder lang verabschieden.</p>
<h3>Und Zeitschriften?</h3>
<p>Ja. Da Zeitschriften ja andere Lesegewohnheiten bedienen und andere Erscheinungszyklen haben, werden diese auch auf längere Sicht noch existieren können. Ob aber die Vielfalt an Zeitschriften bestehen bleibt (Laura, Lisa, Gerlinde, Roswitha, Sabine, Sandra und wie sie alle heißen mal als Beispiel genommen) wage ich zu bezweifeln, glaube aber nicht, dass der Verlust so irrsinnig groß sein wird. Ich würde wetten, das die Redundanz der Artikel in diesen Publikationen ganz erstaunlich ist, wenn sich mal jemand die Mühe machen würde, das zu vergleichen. Also lautet mein Fazit für Zeitschriften: Qualität statt Quantität.</p>
<h3>Wie sieht es denn mit dem Radio aus?</h3>
<p>Aus bestimmten Lebensbereichen – Auto fahren, Spülen, Bügeln usw. – ist das Radio nicht wegzudenken. Ob es allerdings immer noch über die gleichen Techniken übertragen wird wie heute, oder ob es nicht vielmehr übers Netz gestreamt wird, bleibt abzuwarten. In seiner heutigen Form würde das Internet eine solche flächendeckende Belastung vermutlich nicht aushalten. Man bedenke nur den Bandbreitenzuwachs, der entstehen würde, wenn alle terrestrischen Radiosender nur noch über das Internet empfangbar wären und die Hörer auch alle diese Möglichkeit nutzen würden. Oha. Auch hier bleibt die Frage ob neue technische Möglichkeiten nicht auch neue Möglichkeiten in der Individualisierung des Programms mit sich bringen.</p>
<h3>Dann gibt es ja noch das Fernsehen…</h3>
<p>Hier ist die Frage tatsächlich am interessantesten. Wie lange wird der Zuschauer die intellektuelle und optische Beleidigung auf breiter Front noch tolerieren? Oder wird es gar noch schlimmer? Für wie dumm lassen wir uns verkaufen? Meine stille Hoffnung ist es auch hier, dass der Umschwung von Quantität zu Qualität passiert. Wegen mir können auch 5 oder 6 TV-Sender dran glauben und den Sendebetrieb einstellen – es gibt dramatischere Verluste. Ich habe nichts gegen qualitativ hochwertige Produktionen, seien es Serien, TV-Filme, Kinofilme, Reportagen oder Talkshows. Sie müssen einfach gut sein. Ich habe keine Lust, mich mit billig produziertem und vor allem billig anmutenden Schrott bespielen zu lassen. Ich bin sogar bereit, für hochwertige und wertvolle Inhalte zu bezahlen. Ich zahle GEZ. Auch wenn ich das System als solches für überholt und alles andere als zeitgemäß halte, aber das ist eine andere Diskussion. Eine Kulturflatrate fände ich tatsächlich sehr angenehm.</p>
<h3>Was wird also passieren?</h3>
<p>Die Medienlandschaft wird sich verändern. Soviel ist klar. Medien sterben, Medien entstehen neu. Neue Verbreitungskanäle werden erschlossen, vor allem diejenigen, die dem Nutzer ein individuelles Zusammenstellen seines Medienportfolios eröffnen. Neue technische Möglichkeiten machen Dinge möglich, von denen wir vor ein paar Jahren noch geträumt haben. Dafür bleiben andere Medien und Kanäle auf der Strecke. Aber was solls? Wer nicht mit der Zeit gehen möchte, bleibt nunmal irgendwann auf der Strecke. Schlieslich hat es auch gute und nachvollziehbare Gründe, dass es heute keine Stummfilme mehr gibt. Vermisst sie jemand? Außer vor dem Hintergrund, dass uns so vielleicht Till Schweigers Organ erspart geblieben wäre? </p>
<p>Man darf also gespannt sein. Auch wenn ich hier sicherlich keine neuen Erkenntnisse produziert habe, war mir diese kleine Einblick in meine persönliche Meinung doch wichtig. Auch hier freue ich mich über Meinungen und Diskussionen in den Kommentaren.</p>
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		<title>&#8230;geeks auf tour</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 11:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[pl0gbar]]></category>

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Aufgenommen von icedsoul auf der pl0gbar in Köln am 10. Februar 2009. Ich wollts doch einfach mal zeigen  
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<div id="attachment_81" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://henrikgreger.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/_dsc2283.jpg"><img class="size-medium wp-image-81 " title="Geeks unter sich auf der pl0gbar in Köln" src="http://henrikgreger.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/_dsc2283-300x198.jpg" alt="Geeks unter sich auf der pl0gbar in Köln" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Geeks unter sich auf der pl0gbar in Köln</p></div>
<p>Aufgenommen von <a title="icedsoul" href="http://www.icedsoul.de" target="_blank">icedsoul</a> auf der pl0gbar in Köln am 10. Februar 2009. Ich wollts doch einfach mal zeigen <img src='http://henrikgreger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>&#8230;relevante medien</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 22:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute kam für mich die Frage auf, welche Medien welche Relevanz für welche Zielgruppe haben. Daran angeknüpft natürlich auch die Frage, welche Medien je nach Zielgruppe eine höhere oder geringere Glaubwürdigkeit oder Reputation geniessen.
Diese Frage treibt mich natürlich eigentlich schon länger um, schliesslich handelt es sich für mich bei Medien und Mediennutzung nicht nur um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute kam für mich die Frage auf, welche Medien welche Relevanz für welche Zielgruppe haben. Daran angeknüpft natürlich auch die Frage, welche Medien je nach Zielgruppe eine höhere oder geringere Glaubwürdigkeit oder Reputation geniessen.</p>
<p>Diese Frage treibt mich natürlich eigentlich schon länger um, schliesslich handelt es sich für mich bei Medien und Mediennutzung nicht nur um eine berufliche sondern auch um eine Berufungssache (Auch etwas worüber ich mal bloggen könnte und sollte. Ich mache eine Aktennotiz.)</p>
<p>Ich für meinen Teil glaube ja folgendes und würde mich freuen – auch wenn ich diese unsäglichen Bogstöckchen hasse – wenn zumindestens in den Kommentaren zu diesem Eintrag ein paar meiner noch recht wenigen Leser ihre Meinung zu dem Thema kundtun würden:</p>
<p>Die klassischen Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen haben für mich persönlich weitgehend ausgedient. </p>
<p>90% des Fernsehprogramms sind eine zumindestens konzeptionelle, gerne auch mal intellektuelle und auch optische Beleidigung. </p>
<p>Radio findet für mich im wesentlichen als Berieselung während der Autofahrten statt, hat aber hier eine gewisse Unantastbarkeit aufgrund der Unmittelbarkeit der Information – zumindestens bis es Verkehrsmeldungen als RSS-Feed gibt und Autoradios (oder ähnliche Geräte) die was damit anfangen können.</p>
<p>Zeitungen haben für mich allenfalls nostalgischen Reiz. Da ich meine Informationen zum aktuellen Weltgeschehen im Halbstundentakt über diverse RSS-Feeds beziehe, ist das abendliche Lesen der Zeitung für mich eher ein ritueller denn ein informativer Akt – wenn auch einer, den ich nicht unbedingt missen möchte. Ich denke, das verhält sich so ähnlich wie die alte mottenzerfressene Kuscheldecke, die zwar nichts mehr hergibt, aber dennoch nicht hergegeben werden möchte.</p>
<p>Ich für meinen Teil nähre meine Informationsbedürfnisse also im Wesentlichen online – seien es nun Weblogs, RSS-Feeds von Nachrichtenportalen, Microblogs wie Twitter oder was auch immer. Das sind die Kanäle über die ich mich ausreichend und vor allem umfassend informiert fühle.</p>
<p>Und damit gebe ich diese Frage auch schon an euch alle weiter und hoffe, dass ich ein paar interessante Antworten und vielleicht neue Einblicke bekomme.</p>
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