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	<title>thoughts about… &#187; Kommunikation</title>
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	<description>meine gedanken und ich.</description>
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		<title>&#8230;freiheit 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 19:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer etwas längeren Blogpause habe ich heute tatsächlich mal wieder die Zeit und Muße, mich hier zu verewigen.
Lange habe ich überlegt, welches Thema ich behandeln könnte und wie es so passiert, flattert einem das Thema einfach so ins Haus.
Freiheit.
Anlass zu diesem Oberthema geben die jüngsten Ereignisse, die sich mit den neuesten Zensurversuchen unserer hochgeschätzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer etwas längeren Blogpause habe ich heute tatsächlich mal wieder die Zeit und Muße, mich hier zu verewigen.</p>
<p>Lange habe ich überlegt, welches Thema ich behandeln könnte und wie es so passiert, flattert einem das Thema einfach so ins Haus.</p>
<p><strong>Freiheit.</strong></p>
<p>Anlass zu diesem Oberthema geben die jüngsten Ereignisse, die sich mit den neuesten Zensurversuchen unserer hochgeschätzten Regierung befassen. Ich habe ein wenig dazu in anderen Blogs gelesen und unter anderem auch beim Spiegelfechter, der für mich immer wieder aufs Neue der Prüfstein für brisante Thematiken ist. Und auch diesmal muss ich ihm zustimmen, wenn ich <a title="Spiegelfechter" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/507/kinderpornographie-–-wahlkampfschlager-aktionismus-zensur" target="_blank">hier</a> folgendes Zitat lese:</p>
<blockquote><p>Wer Kinderpornografie bekämpfen will, muss effektiv gegen die Produzenten vorgehen. Das hat die Bundesregierung seit Jahren versäumt und daran ändert sich auch mit den jetzt beschlossenen Eckpunkten nichts. Die meisten Experten halten die vorgeschlagenen Maßnahmen für wirkungslos. Sie sind selbst für technische Laien leicht zu umgehen.<br />
Ein derart nutzloses Instrument dürfte aber schon bald zu weiteren Debatten über schärfere Maßnahmen zur Internetüberwachung führen. Statt Kinderpornografie wirksam zu bekämpfen wird das Gesetz eher als Einfallstor für die nationale Zensur des Internets dienen.”<br />
Jörn Wunderlich, familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE</p></blockquote>
<p>Auch wenn ich mich sonst eher weniger mit den Linken als Partei und Meinungsbildner identifiziere, steckt in dieser Aussage doch so einiges Wahres.</p>
<p>Hier passiert nämlich genau das, was mir an der Politik unseres Staates immer wieder aufs Neue aufs Widerlichste aufstößt:</p>
<p><strong>Blinder und dämlicher Aktionismus!</strong></p>
<p>Wie so häufig werden hier Aktionen geplant und durchgeführt. Kinderpornographie erfordert Internetkontrollen, die zu nichts führen, sondern vielmehr ein erster Schritt in Richtung Internetzensur sind – Schäuble reibt sich vermutlich schon die Hände. Natürlich werden die Produzenten weder verfolgt noch werden dahingehende Anstrengungen unternommen, sondern vielmehr wird die Verbreitung vermeintlich unterbrochen.</p>
<p>Das würde ja mal etwas zynisch weitergedacht auch bedeuten, dass ein Verbot, über Autounfälle und Verkehrstote zu berichten, zu einem signifikanten Absinken der Sterberate im Straßenverkehr führen würde. Ist ja klar: der oben angeführten und von den Ministerien angeführten Logik zufolge, ist das Versiegenlassen der Verbreitungskanäle ja der effektivste Weg, das eigentliche Übel zu bekämpfen. Vielleicht sollte man die Tagesschau verbieten?</p>
<p>Amokläufe erfordern natürlich ein Verbot von Killerspielen. Auch hier eine ähnliche Logik. Anstatt dafür Sorge zu tragen, dass zum einen die Eltern sich angemessen um ihre Kinder kümmern und auch vielleicht, dass Schüler in der Schule von kompetenten Lehr- und Sozialkräften aufgefangen werden, wenn es notwendig ist, wird lieber dafür gesorgt, dass ein Dorn im Auge entfernt wird. Und warum eigentlich nur die sogenannten Killerspiele? Was ist mit Gewalt im Fernsehen? Was ist überhaupt mit anderen Spielen, die die Reaktionsfähigkeit und die Hand-Auge-Koordination verbessern (denn darum geht es ja im Wesentlichen bei Killerspielen)? Nebenbei läuft bei mir gerade übrigens &#8220;Gangs of New York&#8221; und ich glaube nicht, dass diese Darstellung von absolut roher menschlicher Gewalt einen weniger prägenden oder bleibenden Eindruck hinterlässt als eine Runde Counterstrike.</p>
<p>Bekanntermaßen definiert sich der geistige Horizont ja aus dem Abstand zwischen dem Auge und dem davor angebrachten Brett und ich frage mich, wer unsere Politiker in Sachen Medien berät. Minister offenbaren reihenweise ihre totale mediale Inkompetenz, halten beispielsweise World of Warcraft für einen Egoshooter und Emails vermutlich für Hexenwerk.<br />
Warum lassen wir es zu, dass jemand, der offenbar absolut nicht über den notwendigen Kenntnisstand verfügt, Entscheidungen von nationaler Bedeutung trifft? Schliesslich gibt es ja auch nicht alle vier Jahre Wahlen zum Bezirksklempner, wo nicht etwa Kompetenz sondern eine geschickte Inszenierung über das Maß der verstopften Toiletten für die kommenden Jahre entscheidet? Warum ist ausgerechnet so ein wichtiges Feld wie die Politik und die Führung eines Staates offensichtlich der einzige Beruf, für den es keine adäquate Ausbildung und keinerlei Zulassungsregularien gibt? Und das in einem Staat, der so verwaltungswütig ist wie kaum ein zweiter? Wo es – frei nach Volker Pispers – geregelt ist, was es zu tun gilt, um einen Stock mit einer Schnur in ein stehendes Gewässer halten zu dürfen?</p>
<blockquote><p>Hier erläutern wir einige Hinweise und Vorgehensweisen wie Sie ihren Angelschein machen können. Wenn man von Angelschein spricht, denn ist dieses genau genommen eigentlich falsch, denn einen „Angelschein“ gibt es offiziell gar nicht. Wer Angel möchte benötigt einen Fischereischein, der meistens jedoch umgangssprachlich als Angelschein bezeichnet wird.</p>
<p>Zusätzlich ist eine bestandene Fischerprüfung (Angelprüfung) notwendig, erst dann kann man einen Angelschein ausgestellt bekommen. Nachdem diese beiden Voraussetzungen erfüllt sind benötigt man für legales Angeln auch noch einen Gewässerschein. Der Gewässerschein wird manchmal auch als Fischereierlaubnisschein bezeichnet, denn er schafft die grundlegende Voraussetzung um in einem bestimmten konkreten Gewässer angeln zu dürfen.</p>
<p>Die genannten Scheine müssen und können nur in der hier gezeigten Reihenfolge erworben werden. Ohne bestandene Fischerprüfung erhält man keinen Fischereischein. Und ohne Fischereischein erhält man keinen Gewässerschein. Ohne Gewässerschein darf man nicht angeln. Alles hängt also voneinander ab. Aber Sie sollten jetzt nicht in Panik verfallen, denn so kompliziert wie es sich liest ist das ganze in der Praxis nämlich gar nicht. Es gibt lediglich einige Dinge die Sie wissen und die Sie berücksichtigen sollten.</p>
<p>In Deutschland ist das Fischereirecht Sache des jeweiligen Bundeslandes. Dies bedeutet, dass der Gewässerschein bzw. Fischereierlaubnisschein von den Behörden des jeweiligen Landes ausgestellt wird (sofern das Gewässer dem Bundesland gehört, was in den meisten Fällen der Fall ist). Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es keinen Schein gibt um in ganz Deutschland angeln zu dürfen. Es gibt lediglich immer nur einen Schein für das jeweilige Bundesland. Jedes Bundesland hat auch seine individuellen eigenen Gesetze was die Fischerei und das Angeln anbelangt.</p>
<p>(<a title="Angelschein machen" href="http://www.angelschein.net/angelschein-machen1.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Das obenstehende Zitat beschreibt im Übrigen nur den ersten Teil des Angelschein-Machens. Wer auf die Quelle klickt, wird auch den zweiten Teil und drei Seiten über die Prüfungen vorfinden.</p>
<p><strong>Was also tun?</strong></p>
<p>Aufklärung betreiben. Darüber reden. Einfluss nehmen soweit möglich. Engagement zeigen. In die Politik gehen. Es muss nicht viel sein. Es muss nur darüber geredet werden.</p>
<p>Letztendlich geht es doch nur darum, dass uns als mündigen Bürgern nicht peu a peu das genommen wird, was allgemein als eins der höchsten Güter angesehen wird. Unsere Freiheit. Grundrechte, informationelle Selbstbestimmung und vor allem Mündigkeit und Kompetenz im Umgang mit Medien ist etwas, das ich mir für mich und meine Nachfolgegeneration wünsche und nicht einem immer weiter um sich greifenden Überwachungs- und Kontrollstaat in den Rachen werfen würde, um ein oberflächlich gutes Gefühl zu erzeugen. Denn wenn man hinter die Kulisse blickt, merkt man, dass dieses vordergründig gute Gefühl teuer erkauft werden muss.</p>
<p><strong>Ergänzung:</strong></p>
<p>Natürlich geht es mir mit den oben gezogenen Vergleichen nicht um eine Verharmlosung der Problematik. Natürlich geht es primär um den Schutz der Kinder. Nichts ist widerwärtiger und verabscheuungswürdiger als Kinderpornographie. Es geht nur darum, dass hier meines Erachtens – und damit bin ich nicht alleine – falsche Maßnahmen getroffen werden. Man sollte das Übel an seiner Wurzel bekämpfen. Daher auch die Formulierung &#8220;blinder Aktionismus&#8221;. Ich für meinen Teil vermisse in manchen politischen Entscheidungen die Kompetenz, die notwendig wäre, diese Maßnahmen zu treffen. Wie kommt es sonst, dass durch die Bank von Computerexperten die beschlossenen Maßnahmen als wenig effektiv bezeichnet werden?</p>
<p>Beruhend auf diesen Erkenntnissen, kam dann im Gespräch mit Jan Schneider die Idee auf, ob ein laienpolitischer Think-Tank nicht unter Umständen eine interessante Diskussion und im Kleinen auch etwas Sinnvolles bewegen kann. Um die Möglichkeiten eines solchen Netzwerkes auszuloten, haben wir uns zur Gründung eines <a title="Thinkpolitics @ mixxt" href="http://thinkpolitics.mixxt.de" target="_blank">mixxt-Netzwerkes</a> entschlossen. Wer interessiert ist, sollte also einen Beitritt und einen Beitrag erwägen. Wir würden uns freuen.</p>
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		<title>&#8230;webmontag</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 22:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach längerer Zeit war auch ich mal wieder auf dem Kölner Webmontag. Es war zwar gut besucht aber es gab nur einen im Vorhinein festgelegten Vortrag, nämlich eine Vorstellung der im Juni stattfindenden Cologne Commons-Konferenz von Moritz Sauer. Er hat weitere Links und eine kurze Zusammenfassung finden sich auf seiner Seite.
(Bei dieser Gelegenheit fällt mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach längerer Zeit war auch ich mal wieder auf dem Kölner Webmontag. Es war zwar gut besucht aber es gab nur einen im Vorhinein festgelegten Vortrag, nämlich eine Vorstellung der im Juni stattfindenden Cologne Commons-Konferenz von Moritz Sauer. Er hat weitere Links und eine kurze Zusammenfassung finden sich <a title="phlow.org" href="http://phlow.net/magazin/news/717-webmontag-in-koln" target="_blank">auf seiner Seite</a>.<br />
(Bei dieser Gelegenheit fällt mir auf, dass die Safari 4-Beta mit HTML-Popups in Lightboxes mal so gar nicht klarkommt. Gehört jetzt nicht hier hin. Egal.)</p>
<p>Daraufhin gab es noch den ersten Spontanvortrag von  Martin Wisniowski zum Thema <a title="Netaudio Cologne" href="http://www.netaudio-cologne.de/" target="_blank">Netaudio Cologne</a>, welches ein offenes Netzwerk für Netlabels und Musiker ist, die unter Creative Commons veröffentlichen.</p>
<p>Zu guter Letzt gab es dann noch einen ebenfalls spontanen Vortrag von Georg von <a title="Salesking" href="https://www.salesking.eu/" target="_blank">Salesking</a> über Softwaredevelopment, Testen von Software und dazu gehörende Tools, was auch für mich nicht komplett uninteressant war, obwohl ich mit Softwaredevelopment nichts am Hut habe <img src='http://henrikgreger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dann gab es noch ein kurzes Parkintermezzo – Georgs BMW ist dem Abschlepper grad noch so entkommen, ein Audi mit unbekanntem Besitzer hat sich jedoch einen neuen und nicht sehr günstigen Parkplatz.</p>
<p>Leider musste ich relativ früh gehen, da ich sehr unangenehme Rückenprobleme bekommen habe, was sich durch die Stühle und Bänke im Spielplatz leider nicht gebessert hat. Dafür ist nächste Woche wieder pl0gbar und auch beim nächsten Webmontag bin ich wieder dabei.</p>
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		<title>&#8230;kundenservice im wandel der zeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 18:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[service]]></category>

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		<description><![CDATA[Was waren das früher doch für Zeiten. Man hatte ein Problem mit einem erworbenen Artikel und hat ihn entweder zurück ins Ladenlokal geschleppt oder wahlweise eine Hotline angerufen. Und auch heute noch ist die erste Anlaufstelle die Hotline.
Eingelullt von hirnzermürbenden Fahrstuhlmelodien und der bestärkenden Ansage, dass der nächste Berater natürlich für mich reserviert ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was waren das früher doch für Zeiten. Man hatte ein Problem mit einem erworbenen Artikel und hat ihn entweder zurück ins Ladenlokal geschleppt oder wahlweise eine Hotline angerufen. Und auch heute noch ist die erste Anlaufstelle die Hotline.</p>
<p>Eingelullt von hirnzermürbenden Fahrstuhlmelodien und der bestärkenden Ansage, dass der nächste Berater natürlich für mich reserviert ist und man sich um das Wohl seiner Kunden sorge, um mich danach für weitere 15 Minuten in die Warteschleife zu entsorgen, treiben jeden noch so servicewilligen Kunden langsam aber sicher in die Verzweifelung.</p>
<p>Wenn man dann doch tatsächlich mal einen Menschen zu sprechen bekommt und nicht nur einen Sprachcomputer, mit dem &#8220;sie genau so reden können wie mit einem Menschen&#8221; (&#8220;Ich möchte bitte mit einem Menschen sprechen&#8221; – &#8220;Ich habe sie leider nicht verstanden&#8221;, selbst erlebt an einer Hotline), erlebt man jedesmal aufs neue faszinierende und gleichzeitig erschreckende Abgründe der Servicewüste Deutschland.</p>
<p>An dieser Stelle noch ein Zitat? Kein Problem: &#8220;Wir produzieren jeden Tag so viele von diesen CD-ROMs, da würden wir doch merken, wenn eine kaputt ist&#8221; (auch selbst erlebt)&#8230; Wenn einem solche Aussagen mit überzeugendem Unterton präsentiert werden, zweifelt man doch langsam aber sicher an der umfassenden Vernunftbegabtheit der menschlichen Rasse und fragt sich, wie solch eine Spezies seit Jahrtausenden den Planeten in eisigem Klammergriff halten kann und nicht längst von vernünftigen Wesen wie zum Beispiel Nacktmullen verdrängt wurde. Die würden wohl auch Hotlineanrufe schadlos überstehen, da sie unfähig sind, Schmerzen zu empfinden.</p>
<p>Da fragt sich doch der medienbewanderte und moderne Mensch, ob es nicht sinnvollere Methoden des Kundenservices gibt. Und was soll ich sagen – ich habe sie für mich entdeckt.</p>
<p>Angefangen hat es letztes Jahr, als ich mein iPhone bestellt habe. Aufgrund der bekannten Lieferengpässe kurz nach dem Launch ist auch mein Telefon mit einer mehrwöchigen Verspätung geliefert worden. An sich natürlich kein Problem, schliesslich wachsen iPhones ja nicht an Bäumen. Dummerweise wurde der Vertrag aber schon direkt nach der Bestellung auf den neuen Tarif umgestellt, was ich wiederum weniger witzig fand, da er ja einige Features beinhaltete, die ich vertragsgemäß nur mit dem iPhone nutzen durfte und auch konnte. Die Anrufe bei der Hotline waren erwartungsgemäß unfruchtbar, also habe ich mich entschlossen, den Kundenservicetrichter einfach mal umzudrehen. Bei XING habe ich mir meinen Ansprechpartner gesucht – den &#8220;Vice President Costumer Care&#8221; von T-Mobile Deutschland. Oder so ähnlich, nagelt mich bitte nicht auf Anglizismen fest. Ich schrieb eine Mail, die nach 10 Minuten persönlich beantwortet wurde und am gleichen Abend in einem Anruf endete, bei dem mir neben der Gutschrift des kompletten ersten Monats (komplett mit Grundgebühr und allem) auch eine bevorzugte Belieferung zugesichert wurde. So wurde aus mir eine Firma und ich wurde bevorzugt behandelt.</p>
<p>Ähnliches habe ich auch bei der Reparatur meines MacBooks im vergangenen Jahr gemacht. Die hat sich nämlich extrem hingezogen und die Informationslage war im Großen und Ganzen auch – euphemistisch gesagt – undurchsichtig. Auch hier hat eine XING-Nachricht an den CEO für eine spontane Hilfsbereitschaft von ganz oben gesorgt.</p>
<p>Wie komme ich nun dazu, diesen Beitrag zu schreiben? Ich habe in dieser Woche nach der Installation der neuesten Safari-Beta auf meinem Rechner unerklärliche Probleme mit meinem DVB-T-Programm gehabt, das sich ohne Fehlermeldung einfach immer mal wieder beendet hat. Also habe ich mein Problem einfach per Twitter an den Hersteller gezwitschert und innerhalb weniger Stunden hatte ich einen Lösungsvorschlag. Und was soll ich sagen? Es funktioniert.</p>
<p>Also liebe Firmen…wenn ihr eure Kunden wirklich ernst nehmt – wir Kunden sind nämlich diejenigen die euren Umsatz generieren und nur ein glücklicher Kunde ist ein treuer Kunde (eigentlich nachvollziehbar, aber offenbar nicht bei jeden angekommen) – dann sorgt doch einfach mal für eine moderne und flexible Kundenservicestruktur.</p>
<p>Wir würden es euch danken.</p>
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		<title>&#8230;geeks auf tour</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 11:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[pl0gbar]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Aufgenommen von icedsoul auf der pl0gbar in Köln am 10. Februar 2009. Ich wollts doch einfach mal zeigen  
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			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<div id="attachment_81" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://henrikgreger.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/_dsc2283.jpg"><img class="size-medium wp-image-81 " title="Geeks unter sich auf der pl0gbar in Köln" src="http://henrikgreger.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/_dsc2283-300x198.jpg" alt="Geeks unter sich auf der pl0gbar in Köln" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Geeks unter sich auf der pl0gbar in Köln</p></div>
<p>Aufgenommen von <a title="icedsoul" href="http://www.icedsoul.de" target="_blank">icedsoul</a> auf der pl0gbar in Köln am 10. Februar 2009. Ich wollts doch einfach mal zeigen <img src='http://henrikgreger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;relevante medien</title>
		<link>http://henrikgreger.de/blog/2009/02/relevante-medien/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 22:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute kam für mich die Frage auf, welche Medien welche Relevanz für welche Zielgruppe haben. Daran angeknüpft natürlich auch die Frage, welche Medien je nach Zielgruppe eine höhere oder geringere Glaubwürdigkeit oder Reputation geniessen.
Diese Frage treibt mich natürlich eigentlich schon länger um, schliesslich handelt es sich für mich bei Medien und Mediennutzung nicht nur um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute kam für mich die Frage auf, welche Medien welche Relevanz für welche Zielgruppe haben. Daran angeknüpft natürlich auch die Frage, welche Medien je nach Zielgruppe eine höhere oder geringere Glaubwürdigkeit oder Reputation geniessen.</p>
<p>Diese Frage treibt mich natürlich eigentlich schon länger um, schliesslich handelt es sich für mich bei Medien und Mediennutzung nicht nur um eine berufliche sondern auch um eine Berufungssache (Auch etwas worüber ich mal bloggen könnte und sollte. Ich mache eine Aktennotiz.)</p>
<p>Ich für meinen Teil glaube ja folgendes und würde mich freuen – auch wenn ich diese unsäglichen Bogstöckchen hasse – wenn zumindestens in den Kommentaren zu diesem Eintrag ein paar meiner noch recht wenigen Leser ihre Meinung zu dem Thema kundtun würden:</p>
<p>Die klassischen Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen haben für mich persönlich weitgehend ausgedient. </p>
<p>90% des Fernsehprogramms sind eine zumindestens konzeptionelle, gerne auch mal intellektuelle und auch optische Beleidigung. </p>
<p>Radio findet für mich im wesentlichen als Berieselung während der Autofahrten statt, hat aber hier eine gewisse Unantastbarkeit aufgrund der Unmittelbarkeit der Information – zumindestens bis es Verkehrsmeldungen als RSS-Feed gibt und Autoradios (oder ähnliche Geräte) die was damit anfangen können.</p>
<p>Zeitungen haben für mich allenfalls nostalgischen Reiz. Da ich meine Informationen zum aktuellen Weltgeschehen im Halbstundentakt über diverse RSS-Feeds beziehe, ist das abendliche Lesen der Zeitung für mich eher ein ritueller denn ein informativer Akt – wenn auch einer, den ich nicht unbedingt missen möchte. Ich denke, das verhält sich so ähnlich wie die alte mottenzerfressene Kuscheldecke, die zwar nichts mehr hergibt, aber dennoch nicht hergegeben werden möchte.</p>
<p>Ich für meinen Teil nähre meine Informationsbedürfnisse also im Wesentlichen online – seien es nun Weblogs, RSS-Feeds von Nachrichtenportalen, Microblogs wie Twitter oder was auch immer. Das sind die Kanäle über die ich mich ausreichend und vor allem umfassend informiert fühle.</p>
<p>Und damit gebe ich diese Frage auch schon an euch alle weiter und hoffe, dass ich ein paar interessante Antworten und vielleicht neue Einblicke bekomme.</p>
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		<title>&#8230;kommunikation</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 09:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>henrikg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal von der Warte eines angehenden Mediendesigners aus betrachtet und auch noch mit der Nachwirkung meines ersten Barcamps…was ist es eigentlich, dass uns als professionelle Gestalter einzigartig macht? Was bringt unsere Auftraggeber und Arbeitgeber dazu, zu sagen Jawohl, den wollen wir haben.
Erschwerend hat sich in diese Reihe auch noch ein Gespräch mit meiner Freundin eingereiht. 
Dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal von der Warte eines angehenden Mediendesigners aus betrachtet und auch noch mit der Nachwirkung meines ersten Barcamps…was ist es eigentlich, dass uns als professionelle Gestalter einzigartig macht? Was bringt unsere Auftraggeber und Arbeitgeber dazu, zu sagen <em>Jawohl, den wollen wir haben.</em></p>
<p>Erschwerend hat sich in diese Reihe auch noch ein Gespräch mit meiner Freundin eingereiht. </p>
<p>Dieses alles hat mich zu folgendem Ergebnis gebracht – das einzige Kapital, welches uns zur Verfügung steht und in meinen Augen das überhaupt wertvollste Gut in unserer heutigen Gesellschaftsstruktur ist die Kommunikation. Nicht nur die Kommunikation zwischen Menschen, sondern auch die Kommunikation zwischen Mensch und Ding, sei es eine Webseite, ein Buch, eine Zeitung oder Zeitschrift, ein Fernseh- oder Radioprogramm oder ein beliebiger anderer Kommunikationskanal.</p>
<p>Natürlich ist Fachwissen nach wie vor wichtig, keine Frage. Aber: Alle Hard Skills kann ich mir mit mehr oder weniger Mühe aneignen. Wissen in Layout- und Satzprogrammen, eine Programmiersprache oder vergleichbares lässt sich mit mehr oder weniger Aufwand (ich behaupte mal, dass die korrekte Anwendung eines deviantart-Pinsels weniger Fachwissen erfordert als eine AS3-Anwendung) erlernen und zunehmend besser anwenden. </p>
<p>Was wirklich entscheidend ist, ist das, was landläufig unter dem Begriff Soft Skills durch unsere Köpfe geistert. Also das, was den Menschen neben seiner Fachkompetenz ausmacht – jeder freut sich, wenn der Programmierer auch ohne Unterstützung seiner Vorderextrimitäten aufrecht gehen kann und nicht bei geschäftlichen Meetings von Fliegen umschwärmt wird oder Sätze gerne mit <em>Naklarmann</em> beginnt.</p>
<p>Und ich glaube, gute und richtige Kommunikation kann man nur sehr schwer lernen. Logischerweise ist es weniger ein Problem, sich gesellschaftlichen Konventionen zu beugen, das tun wir mehr oder weniger ja alle. Das wirklich schwierige und die ständige Herausforderung, gerade in unserer Branche, aber auch in jeder anderen Branche besteht in der Kundenansprache, der daraus folgenden Kundengewinnung und schliesslich der langfristigen Kundenbindung. Und dieser Vorgang erfordert ein gehöriges Maß an kommunikativem Feingefühl.</p>
<p>Deswegen neige ich mittlerweile auch dazu, zu sagen <em>Ich mache was mit Kommunikation. </em>Mit Medien kann jeder was machen, jeder kann Pixel schubsen und Vektoren durch die Gegend schieben, jeder kann eine hochwertige digitale Fotoausrüstung kaufen und mit ein wenig Zeit auch passable Fotos hinbekommen. Aber gute und ehrliche Kommunikation für sich selbst und für seine Kunden planen und durchführen, das ist eine der schwierigen Aufgaben, die der Neffe des Geschäftsführers meistens nur sehr unzulänglich lösen kann.</p>
<p>Und Kommunikation muss glaubwürdig sein. Natürlich schauen Personalchefs mittlerweile bei den einschlägig bekannten Social Networks nach, natürlich googlen sie unsere Namen. Aber was ist schlimm daran, wenn ich als Kommunikationsprofi ein Profil im StudiVZ oder bei Facebook habe, ein selbstgeschriebenes Weblog, einen Account bei Youtube oder einen Twitter-Account. Das zeigt doch nur, dass ich in der Lage bin, diese Technologien zu beherrschen – vorausgesetzt natürlich, diese Seiten zeichnen ein realistisches Bild von mir und beschränken mich nicht auf einige wenige Aspekte meiner Person. Aber das sollte zu bewerkstelligen sein. Unrealistischer erscheint es mir, wenn ein Bewerber um einen kommunikatiiven Posten oder einen Kommunikationsauftrag im sozialen Netz faktisch nicht stattfindet.</p>
<p>Also verbleibe ich an dieser Stelle mit einem Appell um mehr Kommunikation – ein Appell übrigens, den ich seit mittlerweile über 5 Semestern an meine Kommilitonen richte, zugegebenermaßen mit mäßigem Erfolg. Und das halte ich für den größtmöglichen Fehler, den ein angehender Medienschaffender machen kann.</p>
<p>Denn Kommunikation schafft mir nicht nur eine gewisse Glaubwürdigkeit und Reputation, sondern vor allem ein Netzwerk. Und wenn ich als Einzelperson in ein gut funktionierendes Netzwerk mit anderen &#8220;Gleichgesinnten&#8221; eingebunden bin, kann mir rein von der kommunikativen Seite her gesehen, nichts großartiges mehr passieren.</p>
<p>Also bleibt mir nur der Appell: kommuniziert, wo es geht. Meldet euch – vernünftige Imagepflege vorausgesetzt – in sozialen Netzwerken und Diensten an. Nutzt moderne Kommunikationsmittel. Lasst euch sehen. Geht auf Kongresse, Barcamps, pl0gbars, Webmontage und was euch sonst noch so einfällt.</p>
<p>Aber tut es vor allem erst mal.</p>
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