Poken

Archive

Author Archive

…semesterende

January 17th, 2009

Mit dem heutigen Tag ist für mich das fünfte Semester abgeschlossen. Damit befinde ich mich – vorrausgesetzt, dass ich alle Klausuren bestanden habe – nun endgültig auf der Zielgeraden auf dem Weg zum Bachelor of Arts.

Und im Rückblick muss ich sagen, dass dieses fünfte Semester wirklich knüppelhart war. Gespickt mit Theorie und ohne große praktische Arbeiten war es vollkommen anders als die vier vorhergehenden Semester. 

Die kommende vorlesungsfreie Zeit steht hingegen ganz im Zeichen der Bachelorthesis. Das bedeutet zuerst mal lesen, lesen und lesen. Diverse Bücher und Fachartikel, vornehmlich auf Englisch, wollen gelesen, ausgewertet und interpretiert werden. Das ist mein Plan für die nächsten Wochen, denn nur mit einer guten und soliden Grundlage lässt sich auch eine gute Arbeit schreiben.

Aber lange Rede kurzer Sinn: Heute abend steht erstmal eine kleine Reset-Party im Kreise der Kommilitonen an. Deswegen geh ich jetzt auch mal duschen ;-)

Bachelorthesis, Studium , , ,

…ordnung ist das halbe leben

January 16th, 2009

Das kriegt das Kind ja schon seit Jahrmillionen von seinen Erzeugern und Erziehungsberechtigten eingeimpft. Ich würde wetten, dass es auch schon im ausklingenden Pleistozän hieß: Sieh zu, dass du deine Höhle aufräumst, sonst kannst du was erleben.

Und ich merke an mir selbst, dass diese jahrelange Sozialisation an mir weitgehend abgeperlt ist. Zumindestens was mein analoges Leben angeht. Einmal im halben Jahr – grob geschätzt – raffe ich mich auf, um Rechnungen, Briefe meiner Bank, Kontoauszüge und was sonst noch so anfällt mal aufzumachen und eventuell einer würdevollen Endlagerung zuzuführen. Wahlweise im Aktenordner oder im Papierkorb. Umso erstaunlicher eigentlich, dass ich mich jemals zu der Anschaffung von Aktenordnern – wir sprechen hier tatsächlich von einem Plural – habe hinreissen lassen.

Aber das ist irgendwie ein Tick von mir. Ich kann aus keiner Kaufhausabteilung für Bürobedarf gehen, ohne nicht wenigstens einen Kugelschreiber oder einen Notizblock gekauft zu haben. Da kommt dann doch was zusammen.

Umso überraschender ist es eigentlich, dass ich im digitalen Leben relativ peinliche Ordnung halte. Ich nenne ausgefeilte Ordnerstrukturen, Backuppläne und ein ganzes Arrangement an automatisch ablaufenden Filterregeln für mein Mailprogramm mein Eigen. Auch die Verwaltung von mehreren Kalendern mit iCal fällt mir alles andere als schwer.

Ich frage mich tatsächlich, woran das liegen mag. Und wenn ich den wachsenden Stapel Zeitschriften hinter mir so begutachte, stelle ich fest, dass das halbe Jahr sich offenbar seinem Ende zuneigt.

Scheint also, als wenn die Zeit nach den Klausuren sich immer weiter mit unglaublich sinnvollen Tätigkeiten anfüllt.

Interna ,

…designcamp 09 teil 1 (vorberichte)

January 16th, 2009

Um mich mal so langsam von den Strapazen des Uni-Alltags zu entfernen, freue ich mich einfach schonmal auf das designcampcologne, das kommende Woche im Rahmen der imm cologne stattfinden wird. 

Das wird also nicht nur mein erstes Barcamp werden, sondern auch das erste Barcamp mit spezifischer Ausrichtung auf das große Thema Design – zumindestens in Europa.

Wie es das Barcamp-Konzept so verlangt, muss natürlich jeder Teilnehmer sich aktiv am Gelingen beteiligen. Da liegt es natürlich nahe, sich um die Organisation eines Vortrags zu bemühen. Das werde ich dann im Laufe der nächsten Woche in Angriff nehmen. 

Aber natürlich nicht alleine, sondern ich habe es tatsächlich geschafft, zwei meiner Mitstudenten ebenfalls von der Teilnahme zu überzeugen. Also werden wir wohl etwas gemeinschaftliches machen…wobei das den momentanen Planungsstand schon in all seiner Umfänglichkeit beschreibt.

Wir haben also noch ziemlich genau 7 Tage Zeit. Aber unter Druck entstehen ja bekanntermaßen die tollsten Dinge.

Studium, barcamp ,

…analogscheisse ;-)

January 15th, 2009

Ich habe mir einen Drucker gekauft. Nichts besonderes an sich, ein kleiner Epson Tintenspucker für 50 Euro. Aber das Ganze korrelierte sehr hübsch mit dem Ausfall meines Rechners, so dass ich ihn heute erst ausprobieren konnte.

Sehr schön soweit.

Und jetzt kann ich endlich wieder auch zuhause irgendwelchen Unikrempel oder Privates ausdrucken, ohne dafür in die Firma oder an die FH stiefeln zu müssen. 

Und nicht zuletzt sieht der Schreibtisch so ein wenig professioneller aus, jetzt mit Scanner, Zweitmonitor, Grafiktablett und Drucker.

Interna ,

…macbook pro

January 15th, 2009

Nach einer Auszeit von einer knappen Woche habe ich heute mein MacBook Pro wieder aus der Reperatur geholt. Und ich bin vollauf zufrieden. Aber zunächst einmal – was ist passiert:

Am Freitag abend wollte ich nach einem Theaterbesuch noch ein wenig arbeiten. Doch nach dem Aufklappen des Schlafenden blieb der Bildschirm schwarz. Ich dachte zunächst, dass das Aufwachen aus dem Sleep-Modus irgendwie schief gegangen sein müsste und habe den Rechner neu gestartet.

Doch auch hier blieb der Screen schwarz, allerdings bemerkte ich, dass das System trotz alledem vollkommen normal bootete, was insofern beruhigend war, als dass das nicht auf einen kapitalen Festplattencrash oder ähnliches hindeutete. Also blieben nur Grafikkarte oder der Screen selber, der damit zum zweiten Mal den Dienst quittiert hätte. Also schnell einen Monitor angeschlossen, um auch dort nichts zu sehen.

Damit war für mich klar, dass die Grafikkarte sich verabschiedet haben muss.

Also unverrichteter Dinge ins Bett und am nächsten Morgen ein Telefonat mit Apple geführt. Dort wurde mir dann nach Zuteilung einer Vorgangsnummer mitgeteilt, dass es sich aller Vorraussicht nach um einen bekannten Serienfehler mit den NVIDIA GeForce 8600M GT handelt und somit mein Notebook für eine kostenlose Reperatur qualifiziert sei – vorbehaltlich einer Prüfung durch einen Service Provider.

Nachdem ich die ganze Angelegenheit in ihrer gesamten Dramatik dargestellt hatte – immerhin befinden sich auf dem Rechner sämtliche Daten, die meine Bachelorthesis betreffen – wurde mir ein Händler in Düsseldorf empfohlen, welcher schnelle Reperaturen bewerkstelligen sollte.

Also den Patienten eingepackt, nach Düsseldorf gefahren und dort wieder mittels Dramatisierung eine möglichst schnelle Reperatur zu erwirken. Und das mit vollem Erfolg.

Nach einem Anruf am dritten Werktag wurde mir mitgeteilt, dass das Ersatzteil bereits bestellt sei und vermutlich schon in der täglichen Lieferung enthalten sei, so dass ich das MacBook am folgenden Tag abholen könne.

Und genau so war es dann auch. Heute morgen kam der erlösende Anruf, dass mein Computer abholbereit sei.

An dieser Stelle also nochmal ein riesiges Lob an das Team bei Joseph Computer in Düsseldorf. Wärmste Empfehlung wenn es mal schnell gehen muss!

Bachelorthesis, Mac , ,

…prüfungswochen

January 7th, 2009

Wie kann man ein Jahr wie 2009 schöner beginnen als mit Marketing, Medienökonomie, Kommunikationsmanagement, Markenwelten, Markenwerten, Animation und 3D-Visualisierung?

Ich weiß es nicht. Was ich allerdings weiß, ist, dass ich in der jetzigen und kommenden Woche zum vorletzten Mal Prüfungen in meinem Studium ablegen muss. Was mich freut.

Bisher ist auch alles gut gelaufen – ich habe zwar noch keine Ergebnisse bekommen, aber das gute Gefühl herrscht vor, was bei mir eigentlich immer ein gutes Zeichen war.

Die kommenden Monate, die ja bekanntermaßen vorlesungsfrei sind, stehen dann ganz im Zeichen meiner Bachelorthesis, zu der ich in der kommenden Woche auch noch ein 20-seitiges Strukturexpoé abliefern muss. Glücklicherweise ist mir die Formulierung eines Textes noch nie sonderlich schwer gefallen, so dass mir das Exposé leicht von der Hand gehen wird. Nehme ich an. Aber ich bin guter Dinge, auch das fünfte Semester Mediendesign an der Rheinischen Fachhochschule gut hinter mich zu bringen, um mich dann voller Elan in die Thesis und das noch anstehende sechste Semester zu stürzen.

Hurra. Und im Juli ist der ganze Zauber auch schon vorbei und ich darf mich hoffentlich Bachelor of Arts nennen.

Drückt mir also alle die Daumen!

Bachelorthesis, Studium ,

…shuffle

January 7th, 2009

Ich habe mich mal eine Zeitlang selber beim Musik hören beobachtet.

Es gab eine Zeit, in der ich Alben grundsätzlich vom ersten bis zum letzten Stück gehört habe. Das lag im Wesentlichen an der Art der Musik – Progressive Metal bietet in den meisten Fällen ja konzeptorientierte Alben, welche sich in ihrer gesamten Schönheit und Eleganz nur von Anfang bis Ende gehört erschliessen. Leider wurden dadurch natürlich einige Interpreten und eigentlich schon fast ganze Genres aus meinem musikalischen Fokus gerückt und sind so langsam in Vergessenheit geraten.

Seit kurzem bin ich also tatsächlich dazu übergegangen, ein Feature zu nutzen, welches vor 15 Jahren wohl noch weitgehend unbekannt gewesen sein dürfte – Shuffle.

Was im Zeitalter von iPods und MP3 vollkommen normal erscheint, hat dem geneigten Shufflehörer Mitte der 80er Jahre noch gehöriges DJ-Talent abverlangt. 

Warum erzähle ich denn das überhaupt? Ganz einfach, ich habe dadurch einiges an Musik wiederentdeckt, was sonst in meiner gar nicht mal so kleinen iTunes-Bibliothek in Vergessenheit geraten wäre. Zum Beispiel habe ich schon fast vergessen, wie genial ich Genesis oder Guns ‘n Roses mal gefunden habe oder wie grandios man zu AC/DC rocken kann. Aber auch unbekanntere Stücke von Bands wie YES geraten bei mir leicht unter die Räder.

An dieser Stelle habe ich übrigens festgestellt, dass das so hoch angepriesene Genius-Feature im aktuellen iTunes mit den meisten meiner Lieder nichts anfangen kann… 

Schade eigentlich!

Musik

…microblogging and blogging

January 7th, 2009

Ich frage mich, warum und weshalb ich seinerzeit das Bloggen aufgehört hatte und stattdessen ersatzweise Microbloggingdienste genutzt habe. Und vor allem – warum fange ich jetzt wieder mit dem Bloggen an? Und das vollkommen unüberraschende und nachvollziehbare Ergebnis ist:

Ich bin eine Attention-Whore.

Es klingt ja schlimmer, als es eigentlich ist. Denn ich glaube, in der Beziehung sind fast alle Blogger gleich. Als ich 2006 mit meinem ersten Blog gestartet bin, hatte ich zunächst mal keinen Plan, worüber ich schreiben sollte. Daher blieben längere Posts fast vollständig aus, das meiste beschränkte sich wirklich auf eher microblogartige (ein schönes Adjektiv, wie ich finde – obwohl microblogeske noch schöner ist) Einträge. Außerdem fehlte das für das Florieren und Gedeihen eines Weblogs wichtige Feedback anderer Nutzer. Ich war einfach nicht bekannt oder wichtig genug, um von genug anderen Bloggern wahrgenommen zu werden.

Also habe ich mich mit verschiedenen Möglichkeiten des Microbloggings befasst. Ich hatte ein tumblelog, was aber aus ähnlichen Gründen wie das Blog zum Scheitern verurteilt war.

Meine bevorzugte Methode, mich der Welt kundzutun, wurde schliesslich Twitter. Mit einer mittlerweile beachtlichen Anzahl von Followern, die ich auch teilweise schon persönlich kennenlernen durfte – was sich in diesem Jahr hoffentlich noch ausweiten wird – bietet mir Twitter genau das, was ich beim Bloggen vermisst habe. Das Feedback. Den Dialog. Den Austausch.

Und vor diesem Hintergrund habe ich mich schlussendlich auch zum Jahreswechsel wieder zum Bloggen entschlossen. Ich merke, dass das Bedürfnis, mich gelegentlich auch in mehr als 140 Zeichen zu äußern in mir gewachsen ist. Und ich habe die Hoffnung, dass mein neues Blog auch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte, als mein altes Blog das jemals geschafft hat.

Ich bin also sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird. 

Nichtsdestotrotz wird Twitter nach wie vor mein bevorzugter Kommunikationskanal in die digitale Welt bleiben. Diese Unmittelbarkeit und Schnelligkeit der Kommunikation bietet einen nicht endenden Reiz für mich. Deswegen sage ich auch immer wieder aufs Neue:

Twitter ist das schnellste Forum der Welt. Oder der langsamste Chat.

Dieser Satz bringt es meines Erachtens perfekt auf den Punkt. Man kann sich über Belanglosigkeiten genau so gut austauschen wie über mögliche fachliche Fragen und Probleme. Beides habe ich schon oft genug erlebt und für gut befunden. 

Deswegen werde ich jetzt auch intensiv daran arbeiten, meine digitale Aura auch im Blogbereich wieder ein wenig zu vergrößern – hoffentlich mit eurer Hilfe und eurer Beteiligung.

Interna ,

…bachelorthesis

January 6th, 2009

Wie ja schon eingangs erwähnt, arbeite ich im Moment an meiner Bachelorthesis. Um auch hier mal den vollständigen Namen des Werkes kundzutun:

“Schaffung neuer Erlebniswelten in der Musik – Anwendung semantischer Technologien auf komplexe Datenstrukturen am Beispiel von Audiodateien”

Das Gute daran ist, wenn man “Beispiel” abkürzt, passt der Titel genau in einen Tweet … nicht dass ich darauf geachtet hätte, aber es fügt sich insofern ganz fein, als dass ich seinerzeit beschlossen habe, die Entstehung der Arbeit auch per Twitter zu begleiten.

Momentan geschieht, zumindestens was das Schreiben angeht, noch nicht viel. Da ich mich momentan in den Prüfungswochen meines vorletzten Semesters befinde, habe ich andere Dinge im Kopf. Allerdings besteht eine der Prüfungen im Verfassen eines Strukturexposées, welches die Struktur der Arbeit in ca. 20 Seiten festlegt.

Außerdem befinde ich mich mitten in der Literaturrecherche, was mir tonnenweise Papier beschert hat – das meiste in Form von aktuellen Fachartikeln.

Zu guter Letzt hoffe ich noch, dass ich ein paar weitergehende Informationen oder ein Experteninterview mit einem Mitarbeiter des Fraunhofer IAIS bekommen werde, die sich in der Arbeitsgruppe “Multimedia Pattern Recognition” mit einem sehr ähnlichen Thema beschäftigen. 

Da ich während meiner Arbeit eher den konzeptionellen und gestalterischen Teil eines möglichen Dienstes beleuchten werde, befasse ich mich nur am Rande mit technischen Details bzw. werde aller Vorraussicht nach keine neuen Techniken selber entwickeln.

Damit wäre eins der Themen, welche ich in diesem Blog intensiver bearbeiten werde, schonmal grob eingeführt.

Bachelorthesis ,

…first entry

January 6th, 2009

So kann es gehen. Nach einem guten Jahr Bloggerabstinenz hat es mich pünktlich zum Jahreswechsel doch wieder gepackt. Unter neuem URL und mit hoffentlich größerer Leserschaft wage ich hier den Neuanfang – nachdem ich mich hauptsächlich im Microblogging-Bereich rumgetrieben habe, fühle ich mich jetzt wieder nach mehr als 140 Zeichen pro Nachricht.

Naja, zumindestens manchmal.

Ich bin schon sehr gespannt, aber ich denke, dass ich genug zu erzählen haben werde. 2009 wird ein vor allem anstrengendes Jahr aber auch voller Herausforderungen sein. 

Zunächst einmal werde ich mein Studium beenden. Momentan schreibe ich an meiner Bachelorarbeit im Fach Mediendesign an der Rheinischen Fachhochschule in Köln.  Wenn das vollbracht ist, steht aller Vorraussicht nach ein Umzug bevor – wobei sich das Ziel noch nicht herauskristallisiert hat. Das entscheide ich im Übrigen auch nicht alleine.

Außerdem bietet das Jahr schon jetzt einige interessante Konferenzen und Barcamps. Hier sind im Moment vor allem das designcamp 2009 in Köln im Januar und die re:publica 2009 in Berlin im April zu nennen. Auf beide Veranstaltungen bin ich schon sehr gespannt, zum einen weil es mein erstes Barcamp werden wird und ich freue mich auch, nach 5 langen Jahren mal wieder in Berlin zu sein. Mein letzter Berlinaufenthalt ist mir in guter Erinnerung, weil ich dort das letzte Mal mit D-Mark bezahlt habe. Meine letzten 15 Mark und ein paar Pfennige habe ich heute noch.

Ansonsten bin ich mindestens genauso gespannt wie meine hoffentlich bald zahlreiche Leserschaft, was hier so passieren wird.

Interna , , ,