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…shuffle

January 7th, 2009

Ich habe mich mal eine Zeitlang selber beim Musik hören beobachtet.

Es gab eine Zeit, in der ich Alben grundsätzlich vom ersten bis zum letzten Stück gehört habe. Das lag im Wesentlichen an der Art der Musik – Progressive Metal bietet in den meisten Fällen ja konzeptorientierte Alben, welche sich in ihrer gesamten Schönheit und Eleganz nur von Anfang bis Ende gehört erschliessen. Leider wurden dadurch natürlich einige Interpreten und eigentlich schon fast ganze Genres aus meinem musikalischen Fokus gerückt und sind so langsam in Vergessenheit geraten.

Seit kurzem bin ich also tatsächlich dazu übergegangen, ein Feature zu nutzen, welches vor 15 Jahren wohl noch weitgehend unbekannt gewesen sein dürfte – Shuffle.

Was im Zeitalter von iPods und MP3 vollkommen normal erscheint, hat dem geneigten Shufflehörer Mitte der 80er Jahre noch gehöriges DJ-Talent abverlangt. 

Warum erzähle ich denn das überhaupt? Ganz einfach, ich habe dadurch einiges an Musik wiederentdeckt, was sonst in meiner gar nicht mal so kleinen iTunes-Bibliothek in Vergessenheit geraten wäre. Zum Beispiel habe ich schon fast vergessen, wie genial ich Genesis oder Guns ‘n Roses mal gefunden habe oder wie grandios man zu AC/DC rocken kann. Aber auch unbekanntere Stücke von Bands wie YES geraten bei mir leicht unter die Räder.

An dieser Stelle habe ich übrigens festgestellt, dass das so hoch angepriesene Genius-Feature im aktuellen iTunes mit den meisten meiner Lieder nichts anfangen kann… 

Schade eigentlich!

henrikg Musik

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