Ich, trnd und das Fujitsu Amilo

November 16th, 2009 23 comments

Ich gehöre ja zu den glücklichen 50, die im Rahmen eines trnd-Projektes ein brandneues 18 Zoll-Notebook von Fujitsu testen dürfen :-)

Das hat mich natürlich wahnsinnig gefreut und da ich auch ausführlich über das gute Stück bloggen werde, habe ich mir gedacht, es gibt doch nichts besseres und schlaueres, als hierfür ein eigenes Blog einzurichten.

Und hier ist es auch schon: http://trnd-fujitsu.posterous.com/

Dort werden alle Berichte, Fotos und was mir sonst noch so einfällt gesammelt und dort könnt ihr auch reichlich kommentieren, denn am Ende des Projekts in 8 Wochen wird das gute Stück unter allen Kommentatoren verlost :-)

Also viel Spaß beim Lesen und viel Glück beim Gewinnen.

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…das beste, was uns jetzt passieren könnte

July 9th, 2009 4 comments

Was wäre wohl das Beste, was uns als Menschen in dieser momentanen Situation passieren könnte? Die Krise macht uns allen Sorgen, religiöse und ethnische Unterschiede sorgen in den verschiedensten Teilen der Welt für Konflikte – mehr oder weniger ist die ganze Welt ein Pulverfass, bestückt mit waffenstrotzenden Nationen und Gruppierungen.

Was also kann uns in dieser Situation noch zu einer neuen Einheit bewegen?

Für mich ist die Sache klar: Außerirdische.

Das klingt erstmal seltsam. Aber es ist eigentlich einfach und schnell erklärt:

Der Mensch ist von Natur aus ein Wesen, welches zwischen gleich und ungleich unterscheidet. Nicht umsonst heißt es “Gleich und gleich gesellt sich gern” und das schlägt sich in der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe, einer Religion, vielleicht sogar einer Musikrichtung oder einer Lebenseinstellung nieder. So weit, so gut. Wir können uns von anderen unterscheiden und somit vermeintlich besser oder zumindestens anders als die Anderen sein. Das macht uns froh und glücklich.

Das eint die Menschheit allerdings nicht, sondern zerspaltet sie. Deswegen ist die Einordnung in ein größeres, umfassenderes Wertesystem das, was wir jetzt gut brauchen könnten. Wenn wir als Planet, als gesamte Menschheit in einen größeren Zusammenhang gebracht werden würden, wären meiner Meinung nach alle Probleme, die die Menschheit sich momentan so macht, mehr oder weniger obsolet und man würde sich zusammenraufen. Heute wichtige Probleme, die an verhärteten Fronten zweier Verhandlungspartner aufgerieben werden und sich nicht lösen lassen, würden plötzlich aus dem Weg geräumt werden. Denn: Man muss als Menschheit geschlossen gegen die Außerirdischen auftreten.

Es ist ja nicht so, als wenn das nicht früher schon passiert wäre. Kleine Fürstentümer und Stadtstaaten, Feudalsysteme und dergleichen haben sich durch die potentielle Bedrohung durch einen neuen und vermeintlich stärkeren Gegner zusammengeschlossen und ihre Differenzen behoben. Aus Zweckgemeinschaften werden richtige Gemeinschaften. Anders hätte das heutige Staatengefüge gar nicht entstehen können, zumindestens was die ehemaligen Fürstentümer Europas betrifft.

Das System an sich funktioniert also. Und man kann es auch in einen größeren Maßstab übertragen.

Das ist im Übrigen auch der Grund, warum ich beispielsweise Star Trek für hochphilosophisch halte – hier passiert genau das. Die Menschheit ist aufgrund der Einordnung in ein größeres und umfassenderes System vereinigt und hat die Probleme der Vergangenheit überwunden.

Ich weiß, dass das alles nur eine Spinnerei ist und vermutlich niemals eintreten wird, aber andererseits…vielleicht haben die USA ja noch ein paar außerirdische Leichen im Eisschrank. Das würde uns jetzt vermutlich auch ein wenig weiterhelfen.

…zensursula, das spiel

June 18th, 2009 4 comments

Liebe Internetgemeinde,

der Arbeitskreis für Realitätsnähe in Bundesministerien hat zum besseren Verständnis von uns für die Menschen, die uns in dem Irrglauben, dadurch etwas an unseren Vorhaben ändern zu können, alle 4 Jahre ihre Stimme hinwerfen, ein Spiel entwickelt, welches auch Ihnen, liebe Internetgemeinde, auf spielerische Art und Weise die großartigen Leistungen unserer Ministerin Frau von der Leyen näherbringen soll:

“Zensursula – Das Spiel”

Na? Mal wieder drei Jahre nur dumm rumgehangen und nichts geleistet? Die Wahl steht vor der Tür? Und man hat das Gefühl, dass Nichtstun sich wahlkampftechnisch schlecht verwursten lässt?

Erlebe spannende Abenteuer, wenn du in schwachsinnigem Aktionismus Gesetzesvorlagen jenseits sämtlicher Realität aus dem Hut zauberst. Wundere dich über Gegenwind vom Wahlvieh und entscheide selbst was du machen möchtest!

Kopf zu und weitermachen? Kompromissbereitschaft? 134.000 Menschen einfach ignorieren? Ganze Bevölkerungsteile vor dem Kopf stoßen, indem du sie über einen Kamm scherst und diffamierst? Oder vielleicht doch lieber die eigene Partei ins Verderben reiten und für alle Wähler unter 25 faktisch unwählbar machen? Und nebenher vielleicht noch was über die Straßenverkehrsordnung lernen?

Dann besorg dir jetzt “Zensursula – Das Spiel”!

Lieferumfang:

  • 1 quasi unendliches Spielbrett
  • 60.000 Stopp-Schilder (können auch im Extrapack nachbestellt werden, wenns mal nicht reichen sollte)
  • ein Paar Scheuklappen, größenverstellbar
  • Ein Leitfaden “Empört aussehen und dann publikumswirksam Entsetzen streuen ohne Sinn und Verstand”
  • Maßband zur Messung der Entfernung von der Realität (ebenfalls unendliche Länge)
  • Bonuskarte “Adeliger Handlanger” – sorgt für spannende Extra-Levels
  • Bonuskarte “Umfallender Koalitionspartner” – Hole dir mehr Bonuspunkte, indem du nicht nur die eigene Partei sondern auch die andere “Volkspartei” mit Schwung in die Scheisse reitest
  • Extrabeilage “Internetexperten” – abgepackt in zwei Gruppen: Ja-Sager und wirkliche Experten (Achtung, die zweite Packung ist mit Vorsicht zu geniessen und könnte den Spielspaß schmälern!)
  • Ein Grundgesetz – leider konnte kein vollständiges Exemplar geliefert werden, es scheinen sich marginale Fehler im Bereich der ersten 20 Artikel eingeschlichen zu haben, deren Fehlen aber keinesfalls vom Spielen abhalten sollte!
  • Ein Terminplaner, um die Abstimmungen im Parlament AUF KEINEN FALL zu verpassen!

Bestelle jetzt dein Exemplar! Wir brauchen nur deine persönlichen Daten, ein paar Angaben zu deinem Surfverhalten, einen Fingerabdruck, ein Passfoto und deine vollständige Krankengeschichte. Und schon kanns losgehen!

Zögere nicht und bestelle jetzt! Dein Kauf kann einen abgesoffenen Industriezweig querfinanzieren!

Denn denke immer dran: Auch tote Pferde kann man reiten, wenn man nicht geruchsempfindlich ist!

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…meine fototasche

June 3rd, 2009 2 comments

Mit dem heutigen Tag vermelde ich die – vorläufige – Komplettierung meiner Fototasche. Und das sieht so aus:

Die Tasche selbst ist ein Crumpler Tallee, den ich mal günstig bei Saturn erstanden habe. Zwar ist die Farbe – Schokobraun – nicht der Knaller, aber es geht erstaunlich viel rein. Nämlich:

  • ein Canon EOS 1N Ds-Body
    analog und was für den ambitionierten Fotografen. Nicht so ganz praktisch, weil man die Filme entwickeln muss aber die Schärfe und allein schon das Geräusch, wenn die Mechanik auslöst, entschädigt für alles. Auch nach Jahren noch ein absolutes Profigerät und eine Traumkamera.
  • ein Canon EOS 1000D-Body
    Klein, digital und die ideale Ergänzung zur großen analogen EOS. Für das Foto zwischendurch. Im Vergleich quasi gewichtsfrei und mit 10 Megapixeln für alle Alltagsaufgaben gerüstet.
  • ein Canon EF-S 18-55mm 3.5-5.6
    Das berühmte Kit-Objektiv der digitalen EOS-Serie. Nichts besonderes, aber immerhin hat man so einen brauchbaren Weitwinkel und ein Normalobjektiv bei vertretbaren Blendenwerten.
  • ein Canon EF 28-135 IS USM 3.5-5.6
    Das grandiose Allround-Objektiv für beide Kameras. Kleines Tele auf der Digitalen dank der Brennweitenverlängerung und mit der integrierten Bildstabilisierung im Objektiv kann man auch mal eine ganze Blende rausholen, wenn mal nicht genug Licht da ist.
  • ein Canon Speedlight 420EX
    nicht das neueste Speedlight, aber immerhin ein Original. Gekauft für die Analoge kann es natürlich kein E-TTL II, also könnte es sein, dass da mal ein neues gekauft werden wird. Irgendwann. Fürs erste reichts und die Digitale hat ja auch eine Art Blitz eingebaut ;-)
  • Zubehör
    Immerhin hat man in der Tasche neben den beiden Bodies, den beiden Objektiven und dem Blitz noch Platz für: eine 78mm-Gegenlichtblende (für das 28-135mm-Objektiv), eine Canon IXUS 40 (wenns mal schnell und unauffällig sein muss), Ersatzakkus, Ladegeräte für beide Akkus, USB-Kabel und Kartenleser. Achja, und ein paar Ersatz-SD-Karten sind da auch noch irgendwo.

Wie man sieht, bin ich so mit einer vergleichsweisen kleinen – aber sauschweren – Tasche für alle fotografischen Eventualitäten gerüstet.

Aber bevor ich mir was neues kaufe, brauche ich wohl erstmal eine größere Tasche. Die hier ist definitiv voll ;-)

Gegenfrage: Was habt ihr so zu bieten?

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…dieter gorny, ein offener brief

April 22nd, 2009 No comments

Sehr geehrter Herr Gorny,

ausschlaggebend für das Verfassen dieses offenen Briefes ist eine Meldung, die ich bei Nerdcore gelesen habe. Das Original ist hier zu finden. Die Passage, die mich antreibt, ist die folgende:

Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.

Fangen wir doch einfach mal vorne an – gesellschaftlich gewünschte Regulierung. Ein interessanter Ansatz, den sie da formulieren. Ich für meinen Teil kann mich nämlich nicht an laute Schreie aus der Bevölkerung erinnern, die eine Regulierung des Netzverkehrs zur Unterstützung der am Stock gehenden und hochgradig bedauernswerten Musikindustrie fordern. Vielleicht kennen sie andere Menschen als ich, naja zugegebenermaßen ist das sogar mit ziemlicher Sicherheit der Fall, aber trotzdem frage ich mich, ob diese Aussage für die Gesellschaft als solche zutrifft.

Ich lasse an dieser Stelle bewusst die Diskussion über die Sinnhaftigkeit und Effizienz von Netzsperren zur Bekämpfung von Kinderpornographie außen vor, aber: wie niederträchtig muss ein Mensch sein, den Schutz geistigen Eigentums und damit in Ihrem Falle letztendlich die Sicherung ihres Einkommens und das Überleben ihrer Industrie mit dem Schutz von missbrauchten Kindern in einen Topf zu werfen? Allein das wäre für mich schon Grund genug, sie mit Schimpf und Schande aus ihrem Amt im Bundesverband Musikindustrie zu entlassen und eine öffentliche Entschuldigung zu fordern.

Aber nun gut, sie haben es gesagt. Sie wollen den Schutz von geistigem Eigentum durch Netzsperren erzwingen. Damit gehen Sie aber auch in keinster Weise effektiv gegen den Schattenmarkt an sich vor. Wäre es nicht viel besser, klüger und vor allem zukunftssicherer, sich nicht in der Forderung von Verboten und Regularien zu verlieren sondern vielmehr den Konsumenten legalen Musikerwerb wieder schmackhaft zu machen. Durch die pauschale Kriminalisierung einer ganzen Generation erreicht man so etwas vermutlich nicht. Ich empfehle Ihnen wärmstens einen Gedankenaustausch mit Lawrence Lessig oder Dr. Till Kreutzer die ihre eigene und sehr überdenkenswerte Meinung zu einer Reform des Urheberrechts vertreten.

Außerdem – die Musikindustrie wäre nicht die erste Industrie, die sich einem wandelnden Markt angepasst hat. Nur weil man vor ein paar Jahren die initiale Chance zur Erschliessung neuer Märkte nicht erkannt oder nicht genutzt hat, muss man jetzt für sein Versagen nicht die Verbraucher verantwortlich machen.

Es ist nun einmal Tatsache, dass sich die Medienlandschaft im Wandel befindet. Und für Sie ist es an der Zeit, diese Tatsache zu akzeptieren und verantwortlich zu handeln.

Und verantwortliches Handeln bedeutet NIE das Ausnutzen des Leides andere Menschen. Vor allem nicht derer, die sich nicht wehren können. Und es bedeutet auch nicht das Kriminalisieren von breiten Schichten der Bevölkerung.

Nachbemerkung: Ich weiß, dass dies nur ein kleines und unbedeutendes Weblog ist. Dennoch würde ich mich freuen, wenn alle Leser diesen offenen Brief weiterverbreiten, damit er vielleicht einmal seinen Empfänger erreicht. Vielen Dank.

…politik schon wieder

April 21st, 2009 No comments

Nach den aktuellen Entwicklungen in Sachen Netzsperre, den Klassikern wie Vorratsdatenspeicherung und der allseits bekannten anderen Lustigkeiten, die im Moment so aus Berlin geliefert werden, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und die von Herrn Schneider und mir ins Leben gerufene Plattform Think Politics erneut ins Gespräch gebracht.

Ich fühle mich allerdings gleichzeitig auch intern dazu aufgefordert (anders gesagt: ich will es loswerden), was mich dazu bewegt, mich dergestalt zu engagieren:

Ich als Bürger dieses Landes fühle mich momentan von keiner der aktuell existierenden Parteien in einem adäquaten Maße repräsentiert. Die Volksparteien CDU und SPD sind für mich schon lange keine Volksparteien mehr, sondern mehr oder weniger – je nach Thematik und der Masse an Geld, die im Spiel ist oder der Möglichkeit, die persönlichen Freiheiten der Bürger mehr und mehr zu beschneiden – Handlanger und Lakaien der Industrie oder der jeweiligen Lobby. Die kleineren Parteien wie FDP oder Die Grünen haben hingegen in meinen Augen sowohl zu wenig Durchschlagskraft als auch dass sie mir parteipolitisch ebenfalls nicht zusagen. Weitere Parteien sind in meinen Augen nicht diskutabel.

Und genau hier liegt das Problem. Ich kann und möchte nicht mit einem Kompromiss leben, vor allem wenn keine der Parteien mir das Gefühl gibt, in den Bereichen, die mir persönlich am Herzen liegen, eine herausragende Kompetenz zu besitzen. Ich vermute einfach mal, dass ich mit dieser Art Gefühl nicht alleine dastehe.

Daher ist die Frage im Prinzip also nur, was man tun kann? Wo sollte die politische Macht im Land liegen? Meiner Meinung nach beim Volk. Also sollte das Volk in der Parteienlandschaft widergespiegelt werden.

Aus diesem Gedanken heraus ist das Think Politics-Netzwerk entstanden. Bisher sind wir nicht viele, aber worum es geht ist folgendes. Zunächst einmal halte ich es für wichtig und erstrebenswert, ein Mission Statement zu erarbeiten. Gerade in den Bereichen persönliche Freiheit, informationelle Selbstbestimmung, neue Medien und der Umgang mit ihnen in einem politischen, freiheitlichen und urheberrechtlichen Kontext sehe ich gravierenden Handlungsbedarf. Ich würde mir wünschen, dass auf dieser Plattform ein Dialog entsteht aus dem eine Initiative entsteht.

Jeder spricht davon, dass wir uns in einem Paradigmenwechsel befinden. Die Gesellschaft wird mobiler, klassische Strukturen der Medienrezeption weichen zusehends auf und verändern sich, Computer und Internet bieten unserer Generation und den Folgenden Möglichkeiten, die vor 10 Jahren noch undenkbar waren (auch vor 5 Jahren noch). Aber genau diese tiefgreifende und umfassende Veränderung der Gesellschaft findet keinerlei passendes Gegenstück in der politischen Landschaft.

Und das müsste sich ändern. Das sollte sich ändern. Sonst sehen wir uns auch in 5 Jahren noch mit Problemen konfrontiert, die heute technologische und informationelle Weiterentwicklungen bremsen oder verhindern. Ein antikes Urheberrecht und das offensichtliche Unverständnis der amtierenden Politiker für Entwicklungen im Internet sprechen hier für sich.

Also, wenn jemand von euch sich durch diesen Text angesprochen fühlt und auch das Bedürfnis hat, sich in einfacher Art und Weise politisch zu engagieren, der sollte sich auf http://thinkpolitics.mixxt.de anmelden und seinen Beitrag leisten.

Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr diesen Beitrag weiterverbreitet soweit es euch möglich ist.

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…wertigkeit im digitalen zeitalter

April 6th, 2009 5 comments

Da ich noch an meinem persönlichen re:publica-Rückblick schreibe, möchte ich diesen kleinen Gedanken davon losgelöst schon mal mit meiner Leserschaft teilen:

Woher kommt es, dass es für uns Kopfarbeiter so schwer ist, für unsere Arbeit vernünftig entlohnt zu werden?
(Disclaimer: Das ist verallgemeinert. Es gibt durchaus auch Kunden, denen die Mühe digitaler Arbeit bewußt ist, und wo die gleich geschilderten Probleme nicht auftauchen.)

Ich bin Webdesigner. Grafiker. Konzepter. Nennen wir es, wie wir wollen, ich bin jedenfalls kein Handwerker im klassischen Sinne. Und genau das macht es für mich so schwierig, meine Arbeit angemessen entlohnt zu bekommen. Man hört so oft Aussagen wie beispielsweise “Ach, das musst du doch nur eben mal programmieren…” oder “Dann da noch schnell ein Bild rein, das dauert ja nicht lange…” oder auch gerne “Ich hab mir das so und so gedacht, das musst du ja nur schnell umsetzen”. Die Liste kann ich beliebig fortsetzen.

Wenn man den entsprechenden Leuten dann einen marktüblichen und fairen Preis nennt, fallen diese meiste recht schnell aus allen Wolken. Und der Grund, den ich dafür ausgemacht habe, ist ein Phänomen, was ich “Schreiner-Problematik” getauft habe. Folgendes:

Wenn ich als Kunde zu einem Schreiner gehe und sage “Lieber Schreiner, mach mir doch bitte einen Tisch und sag mir was es kostet”, dann könnte der Schreiner beispielsweise “Natürlich lieber Kunde, hier schau mal, diese Eiche, da geh ich jetzt hin und klopf dir deinen Tisch da raus. Du siehst, das dauert seine Zeit und deswegen kostet es auch ein wenig mehr, als wenn du etwas von der Stange kaufen würdest” antworten. Alles wäre klar, unter Inaugenscheinnahme des Holzklotzes kann auch ich als Laie nachvollziehen, dass es wohl eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen dürfte, bis der Tisch fertig ist. Also zahle ich den geforderten Preis, denn man möchte den Handwerker ja nicht beleidigen.

Was aber passiert jetzt, wenn dieser Dialog mit einem Webdesigner geführt wird? Der Kunde gibt einen Auftrag, ich nenne einen Preis, er wird natürlich einen der oben genannten Sätze sagen und versuchen mich im Preis zu drücken.

Warum?

Ganz einfach: Der Kunde hat nichts in der Hand. Es gibt einfach keinen Holzklotz, den er sich anschauen kann und sagen kann “Oha, das sieht nach Arbeit aus”. Für ihn gibt es nur die am Ende stehende Datei, das Bild, die Webseite oder was auch immer. Den Entstehungsprozess, der ja im Wesentlichen im Rechner oder im Kopf stattfindet, bekommt der Kunde wenn überhaupt nur in sehr eingeschränktem Maße zu Gesicht – eben anders als bei dem Klotz Holz.

Und das macht es für viele nach meiner Meinung so schwer, für digitale Dienstleistungen einen angemessenen Preis zu zahlen. Der Wille, digitale Dienstleistungen als wirkliches Handwerk zu begreifen (Denn das ist es, jawohl. Leicht daran zu erkennen, dass ich mich mit der IHK beschäftigen durfte, als ich ausgebildet wurde.) ist leider noch nicht sehr ausgeprägt.

Nebenbei bemerkt glaube ich, dass uns diese Denkweise, wenn sie sich nicht radikal verändert, in ein paar Jahren vor gewaltige Probleme stellen wird. Was passiert, wenn digitale Bücher sich durchsetzen? Wenn es immer weniger CDs geben wird? Nur weil wir etwas nicht anfassen können, ist es doch nicht weniger wert.

Daher glaube ich, dass ein Paradigmenwechsel stattfinden muss – weg von dem Gedanken, dass nur haptisch Erfahrbares wirklich Wertvolles beinhaltet und hin zu einer Denkweise, die die kreative Leistung – egal, ob sie sich in etwas Sächlichem oder etwas rein Digitalem niederschlägt – zu würdigen weiß und diese Leistung auch entsprechend belohnt.

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…freiheit 2.0

March 25th, 2009 1 comment

Nach einer etwas längeren Blogpause habe ich heute tatsächlich mal wieder die Zeit und Muße, mich hier zu verewigen.

Lange habe ich überlegt, welches Thema ich behandeln könnte und wie es so passiert, flattert einem das Thema einfach so ins Haus.

Freiheit.

Anlass zu diesem Oberthema geben die jüngsten Ereignisse, die sich mit den neuesten Zensurversuchen unserer hochgeschätzten Regierung befassen. Ich habe ein wenig dazu in anderen Blogs gelesen und unter anderem auch beim Spiegelfechter, der für mich immer wieder aufs Neue der Prüfstein für brisante Thematiken ist. Und auch diesmal muss ich ihm zustimmen, wenn ich hier folgendes Zitat lese:

Wer Kinderpornografie bekämpfen will, muss effektiv gegen die Produzenten vorgehen. Das hat die Bundesregierung seit Jahren versäumt und daran ändert sich auch mit den jetzt beschlossenen Eckpunkten nichts. Die meisten Experten halten die vorgeschlagenen Maßnahmen für wirkungslos. Sie sind selbst für technische Laien leicht zu umgehen.
Ein derart nutzloses Instrument dürfte aber schon bald zu weiteren Debatten über schärfere Maßnahmen zur Internetüberwachung führen. Statt Kinderpornografie wirksam zu bekämpfen wird das Gesetz eher als Einfallstor für die nationale Zensur des Internets dienen.”
Jörn Wunderlich, familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE

Auch wenn ich mich sonst eher weniger mit den Linken als Partei und Meinungsbildner identifiziere, steckt in dieser Aussage doch so einiges Wahres.

Hier passiert nämlich genau das, was mir an der Politik unseres Staates immer wieder aufs Neue aufs Widerlichste aufstößt:

Blinder und dämlicher Aktionismus!

Wie so häufig werden hier Aktionen geplant und durchgeführt. Kinderpornographie erfordert Internetkontrollen, die zu nichts führen, sondern vielmehr ein erster Schritt in Richtung Internetzensur sind – Schäuble reibt sich vermutlich schon die Hände. Natürlich werden die Produzenten weder verfolgt noch werden dahingehende Anstrengungen unternommen, sondern vielmehr wird die Verbreitung vermeintlich unterbrochen.

Das würde ja mal etwas zynisch weitergedacht auch bedeuten, dass ein Verbot, über Autounfälle und Verkehrstote zu berichten, zu einem signifikanten Absinken der Sterberate im Straßenverkehr führen würde. Ist ja klar: der oben angeführten und von den Ministerien angeführten Logik zufolge, ist das Versiegenlassen der Verbreitungskanäle ja der effektivste Weg, das eigentliche Übel zu bekämpfen. Vielleicht sollte man die Tagesschau verbieten?

Amokläufe erfordern natürlich ein Verbot von Killerspielen. Auch hier eine ähnliche Logik. Anstatt dafür Sorge zu tragen, dass zum einen die Eltern sich angemessen um ihre Kinder kümmern und auch vielleicht, dass Schüler in der Schule von kompetenten Lehr- und Sozialkräften aufgefangen werden, wenn es notwendig ist, wird lieber dafür gesorgt, dass ein Dorn im Auge entfernt wird. Und warum eigentlich nur die sogenannten Killerspiele? Was ist mit Gewalt im Fernsehen? Was ist überhaupt mit anderen Spielen, die die Reaktionsfähigkeit und die Hand-Auge-Koordination verbessern (denn darum geht es ja im Wesentlichen bei Killerspielen)? Nebenbei läuft bei mir gerade übrigens “Gangs of New York” und ich glaube nicht, dass diese Darstellung von absolut roher menschlicher Gewalt einen weniger prägenden oder bleibenden Eindruck hinterlässt als eine Runde Counterstrike.

Bekanntermaßen definiert sich der geistige Horizont ja aus dem Abstand zwischen dem Auge und dem davor angebrachten Brett und ich frage mich, wer unsere Politiker in Sachen Medien berät. Minister offenbaren reihenweise ihre totale mediale Inkompetenz, halten beispielsweise World of Warcraft für einen Egoshooter und Emails vermutlich für Hexenwerk.
Warum lassen wir es zu, dass jemand, der offenbar absolut nicht über den notwendigen Kenntnisstand verfügt, Entscheidungen von nationaler Bedeutung trifft? Schliesslich gibt es ja auch nicht alle vier Jahre Wahlen zum Bezirksklempner, wo nicht etwa Kompetenz sondern eine geschickte Inszenierung über das Maß der verstopften Toiletten für die kommenden Jahre entscheidet? Warum ist ausgerechnet so ein wichtiges Feld wie die Politik und die Führung eines Staates offensichtlich der einzige Beruf, für den es keine adäquate Ausbildung und keinerlei Zulassungsregularien gibt? Und das in einem Staat, der so verwaltungswütig ist wie kaum ein zweiter? Wo es – frei nach Volker Pispers – geregelt ist, was es zu tun gilt, um einen Stock mit einer Schnur in ein stehendes Gewässer halten zu dürfen?

Hier erläutern wir einige Hinweise und Vorgehensweisen wie Sie ihren Angelschein machen können. Wenn man von Angelschein spricht, denn ist dieses genau genommen eigentlich falsch, denn einen „Angelschein“ gibt es offiziell gar nicht. Wer Angel möchte benötigt einen Fischereischein, der meistens jedoch umgangssprachlich als Angelschein bezeichnet wird.

Zusätzlich ist eine bestandene Fischerprüfung (Angelprüfung) notwendig, erst dann kann man einen Angelschein ausgestellt bekommen. Nachdem diese beiden Voraussetzungen erfüllt sind benötigt man für legales Angeln auch noch einen Gewässerschein. Der Gewässerschein wird manchmal auch als Fischereierlaubnisschein bezeichnet, denn er schafft die grundlegende Voraussetzung um in einem bestimmten konkreten Gewässer angeln zu dürfen.

Die genannten Scheine müssen und können nur in der hier gezeigten Reihenfolge erworben werden. Ohne bestandene Fischerprüfung erhält man keinen Fischereischein. Und ohne Fischereischein erhält man keinen Gewässerschein. Ohne Gewässerschein darf man nicht angeln. Alles hängt also voneinander ab. Aber Sie sollten jetzt nicht in Panik verfallen, denn so kompliziert wie es sich liest ist das ganze in der Praxis nämlich gar nicht. Es gibt lediglich einige Dinge die Sie wissen und die Sie berücksichtigen sollten.

In Deutschland ist das Fischereirecht Sache des jeweiligen Bundeslandes. Dies bedeutet, dass der Gewässerschein bzw. Fischereierlaubnisschein von den Behörden des jeweiligen Landes ausgestellt wird (sofern das Gewässer dem Bundesland gehört, was in den meisten Fällen der Fall ist). Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es keinen Schein gibt um in ganz Deutschland angeln zu dürfen. Es gibt lediglich immer nur einen Schein für das jeweilige Bundesland. Jedes Bundesland hat auch seine individuellen eigenen Gesetze was die Fischerei und das Angeln anbelangt.

(Quelle)

Das obenstehende Zitat beschreibt im Übrigen nur den ersten Teil des Angelschein-Machens. Wer auf die Quelle klickt, wird auch den zweiten Teil und drei Seiten über die Prüfungen vorfinden.

Was also tun?

Aufklärung betreiben. Darüber reden. Einfluss nehmen soweit möglich. Engagement zeigen. In die Politik gehen. Es muss nicht viel sein. Es muss nur darüber geredet werden.

Letztendlich geht es doch nur darum, dass uns als mündigen Bürgern nicht peu a peu das genommen wird, was allgemein als eins der höchsten Güter angesehen wird. Unsere Freiheit. Grundrechte, informationelle Selbstbestimmung und vor allem Mündigkeit und Kompetenz im Umgang mit Medien ist etwas, das ich mir für mich und meine Nachfolgegeneration wünsche und nicht einem immer weiter um sich greifenden Überwachungs- und Kontrollstaat in den Rachen werfen würde, um ein oberflächlich gutes Gefühl zu erzeugen. Denn wenn man hinter die Kulisse blickt, merkt man, dass dieses vordergründig gute Gefühl teuer erkauft werden muss.

Ergänzung:

Natürlich geht es mir mit den oben gezogenen Vergleichen nicht um eine Verharmlosung der Problematik. Natürlich geht es primär um den Schutz der Kinder. Nichts ist widerwärtiger und verabscheuungswürdiger als Kinderpornographie. Es geht nur darum, dass hier meines Erachtens – und damit bin ich nicht alleine – falsche Maßnahmen getroffen werden. Man sollte das Übel an seiner Wurzel bekämpfen. Daher auch die Formulierung “blinder Aktionismus”. Ich für meinen Teil vermisse in manchen politischen Entscheidungen die Kompetenz, die notwendig wäre, diese Maßnahmen zu treffen. Wie kommt es sonst, dass durch die Bank von Computerexperten die beschlossenen Maßnahmen als wenig effektiv bezeichnet werden?

Beruhend auf diesen Erkenntnissen, kam dann im Gespräch mit Jan Schneider die Idee auf, ob ein laienpolitischer Think-Tank nicht unter Umständen eine interessante Diskussion und im Kleinen auch etwas Sinnvolles bewegen kann. Um die Möglichkeiten eines solchen Netzwerkes auszuloten, haben wir uns zur Gründung eines mixxt-Netzwerkes entschlossen. Wer interessiert ist, sollte also einen Beitritt und einen Beitrag erwägen. Wir würden uns freuen.

…webmontag

March 2nd, 2009 No comments

Nach längerer Zeit war auch ich mal wieder auf dem Kölner Webmontag. Es war zwar gut besucht aber es gab nur einen im Vorhinein festgelegten Vortrag, nämlich eine Vorstellung der im Juni stattfindenden Cologne Commons-Konferenz von Moritz Sauer. Er hat weitere Links und eine kurze Zusammenfassung finden sich auf seiner Seite.
(Bei dieser Gelegenheit fällt mir auf, dass die Safari 4-Beta mit HTML-Popups in Lightboxes mal so gar nicht klarkommt. Gehört jetzt nicht hier hin. Egal.)

Daraufhin gab es noch den ersten Spontanvortrag von  Martin Wisniowski zum Thema Netaudio Cologne, welches ein offenes Netzwerk für Netlabels und Musiker ist, die unter Creative Commons veröffentlichen.

Zu guter Letzt gab es dann noch einen ebenfalls spontanen Vortrag von Georg von Salesking über Softwaredevelopment, Testen von Software und dazu gehörende Tools, was auch für mich nicht komplett uninteressant war, obwohl ich mit Softwaredevelopment nichts am Hut habe ;-)

Dann gab es noch ein kurzes Parkintermezzo – Georgs BMW ist dem Abschlepper grad noch so entkommen, ein Audi mit unbekanntem Besitzer hat sich jedoch einen neuen und nicht sehr günstigen Parkplatz.

Leider musste ich relativ früh gehen, da ich sehr unangenehme Rückenprobleme bekommen habe, was sich durch die Stühle und Bänke im Spielplatz leider nicht gebessert hat. Dafür ist nächste Woche wieder pl0gbar und auch beim nächsten Webmontag bin ich wieder dabei.

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…kundenservice im wandel der zeiten

February 26th, 2009 6 comments

Was waren das früher doch für Zeiten. Man hatte ein Problem mit einem erworbenen Artikel und hat ihn entweder zurück ins Ladenlokal geschleppt oder wahlweise eine Hotline angerufen. Und auch heute noch ist die erste Anlaufstelle die Hotline.

Eingelullt von hirnzermürbenden Fahrstuhlmelodien und der bestärkenden Ansage, dass der nächste Berater natürlich für mich reserviert ist und man sich um das Wohl seiner Kunden sorge, um mich danach für weitere 15 Minuten in die Warteschleife zu entsorgen, treiben jeden noch so servicewilligen Kunden langsam aber sicher in die Verzweifelung.

Wenn man dann doch tatsächlich mal einen Menschen zu sprechen bekommt und nicht nur einen Sprachcomputer, mit dem “sie genau so reden können wie mit einem Menschen” (“Ich möchte bitte mit einem Menschen sprechen” – “Ich habe sie leider nicht verstanden”, selbst erlebt an einer Hotline), erlebt man jedesmal aufs neue faszinierende und gleichzeitig erschreckende Abgründe der Servicewüste Deutschland.

An dieser Stelle noch ein Zitat? Kein Problem: “Wir produzieren jeden Tag so viele von diesen CD-ROMs, da würden wir doch merken, wenn eine kaputt ist” (auch selbst erlebt)… Wenn einem solche Aussagen mit überzeugendem Unterton präsentiert werden, zweifelt man doch langsam aber sicher an der umfassenden Vernunftbegabtheit der menschlichen Rasse und fragt sich, wie solch eine Spezies seit Jahrtausenden den Planeten in eisigem Klammergriff halten kann und nicht längst von vernünftigen Wesen wie zum Beispiel Nacktmullen verdrängt wurde. Die würden wohl auch Hotlineanrufe schadlos überstehen, da sie unfähig sind, Schmerzen zu empfinden.

Da fragt sich doch der medienbewanderte und moderne Mensch, ob es nicht sinnvollere Methoden des Kundenservices gibt. Und was soll ich sagen – ich habe sie für mich entdeckt.

Angefangen hat es letztes Jahr, als ich mein iPhone bestellt habe. Aufgrund der bekannten Lieferengpässe kurz nach dem Launch ist auch mein Telefon mit einer mehrwöchigen Verspätung geliefert worden. An sich natürlich kein Problem, schliesslich wachsen iPhones ja nicht an Bäumen. Dummerweise wurde der Vertrag aber schon direkt nach der Bestellung auf den neuen Tarif umgestellt, was ich wiederum weniger witzig fand, da er ja einige Features beinhaltete, die ich vertragsgemäß nur mit dem iPhone nutzen durfte und auch konnte. Die Anrufe bei der Hotline waren erwartungsgemäß unfruchtbar, also habe ich mich entschlossen, den Kundenservicetrichter einfach mal umzudrehen. Bei XING habe ich mir meinen Ansprechpartner gesucht – den “Vice President Costumer Care” von T-Mobile Deutschland. Oder so ähnlich, nagelt mich bitte nicht auf Anglizismen fest. Ich schrieb eine Mail, die nach 10 Minuten persönlich beantwortet wurde und am gleichen Abend in einem Anruf endete, bei dem mir neben der Gutschrift des kompletten ersten Monats (komplett mit Grundgebühr und allem) auch eine bevorzugte Belieferung zugesichert wurde. So wurde aus mir eine Firma und ich wurde bevorzugt behandelt.

Ähnliches habe ich auch bei der Reparatur meines MacBooks im vergangenen Jahr gemacht. Die hat sich nämlich extrem hingezogen und die Informationslage war im Großen und Ganzen auch – euphemistisch gesagt – undurchsichtig. Auch hier hat eine XING-Nachricht an den CEO für eine spontane Hilfsbereitschaft von ganz oben gesorgt.

Wie komme ich nun dazu, diesen Beitrag zu schreiben? Ich habe in dieser Woche nach der Installation der neuesten Safari-Beta auf meinem Rechner unerklärliche Probleme mit meinem DVB-T-Programm gehabt, das sich ohne Fehlermeldung einfach immer mal wieder beendet hat. Also habe ich mein Problem einfach per Twitter an den Hersteller gezwitschert und innerhalb weniger Stunden hatte ich einen Lösungsvorschlag. Und was soll ich sagen? Es funktioniert.

Also liebe Firmen…wenn ihr eure Kunden wirklich ernst nehmt – wir Kunden sind nämlich diejenigen die euren Umsatz generieren und nur ein glücklicher Kunde ist ein treuer Kunde (eigentlich nachvollziehbar, aber offenbar nicht bei jeden angekommen) – dann sorgt doch einfach mal für eine moderne und flexible Kundenservicestruktur.

Wir würden es euch danken.

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